Hundeschwimmen: Können alle Hunde schwimmen?

Können alle Hunde schwimmen

Mit Emma habe ich eine echte Wasserratte an meiner Seite. Mein Hund schwimmt gerne und badet in jeder Art von Wasser. Das finde ich sehr schön, obwohl es manchmal auch anstrengend ist. Kann jeder Hund schwimmen? Und können Welpen schwimmen? Brauchen Hunde eine Hunde-Schwimmweste? Und : Ist therapeutisches Schwimmen für Hunde gut und sinnvoll?

Können alle Hunde schwimmen?

Viele Hunde lieben es zu schwimmen. Vor allem bei warmen Temperaturen freuen sie sich, wenn sie ins Meer, in den See oder in einen Bach springen können. Andere Hunde finden es grässlich, wenn sie mit Wasser in Kontakt kommen. Generell kann jeder Hund schwimmen lernen. Allerdings fällt es Hunden mit kurzer Nase oft schwer zu atmen, wenn sie beim Schwimmen den Kopf hochhalten. Zu diesen Rassen gehören die Französische Bulldogge, der Mops und ähnliche Hunde mit zu kurzer Nase, denn diese Hunde haben sowieso unter ständiger Luftnot zu leiden.

Ich habe es bei meinem Hunden davon abhängig gemacht, ob sie ins Wasser gehen wollten. In meinem Leben ist es nicht zwingend notwendig, dass mein Hund schwimmen muss. Ich lebe nicht auf einem Boot, sondern auf festem Untergrund. Da ist Schwimmen einfach nur Spaß. Wenn der Hund keinen Spaß am Wasser empfindet, dränge ich ihn nicht dazu.

So hat George zwar im Laufe der Zeit Freude daran gefunden, durchs Wasser zu laufen. War das Wasser zu tief, war die Freude schnell weg. Emma dagegen liegt in jedem Wasser – egal ob See, Bach, Meer oder Pfütze.

Hundeschwimmen – am Anfang war Emma wasserscheu

Schwimmen mit Hund – das finde ich toll. Aber wie gesagt, ist es nur dann toll, wenn der Hund Freude dabei empfindet. Emma war anfangs wasserscheu. Wir wohnten im Süden Spaniens und ihr war das große Meer nicht ganz geheuer. Lustigerweise hat meine vorige Hündin, die damals noch lebte, der Emma die Unsicherheit genommen. Kimba, so hieß meine Hündin, war selbst kein Hund, der gerne schwamm.

Siehe auch:   Gelangweilte Hunde und die Folgen von Langeweile

Eines Sommertages waren wir am Meer. Kimba sah, dass Emma gerne ins Wasser wollte, sich jedoch nicht traute. Dann fing Kimba an, im Wasser hin und her zu gehen. Das machte sie solange, bis Emma sie nachahmte. Irre war das anzuschauen, wenn man Kimba kannte. Seitdem war das Eis gebrochen und Emma ist zur Wasserratte geworden. Die Bilder sind von 2013, als Emma ca. 7 Monate jung und Kimba schon eine Seniorin war.

Das ist nicht immer lustig, so für uns Menschen. Emma legt sich auch in Pfützen und robbt dadurch. Schon oft kam ich mit einer Schlamm-Emma nach Hause. Trotzdem muss ich darüber lachen, weil es einfach witzig aussieht.

Ich habe übrigens endlich ein Fotobuch mit Emma-Bildern erstellt. Ich hatte schon lange vor, ein Fotobuch zu erstellen. Es ist eine schöne Möglichkeit für später, die Erinnerung an den Hund in Form von Fotos hervorzuholen. Bei Fotofabrik stehen verschiedene Fotobücher zur Auswahl. Das Erstellen ist ganz einfach und es bestehen tolle Optionen, um das Fotobuch zu personalisieren. Ich bin begeistert von der Qualität und werde sicherlich noch das eine oder andere Fotoalbum erstellen.

Wie kann ich meinem Hund das Schwimmen beibringen?

Eine Möglichkeit ist es, mit dem Hund zu schwimmen. Gehe zuerst ins Wasser und locke ihn freundlich zu dir. Wenn du merkst, dass er noch Angst hat, dann plantsche einfach ein bisschen im Wasser herum, schwimme hin und her und das möglichst nahe am Ufer. Dein Hund kann dich beobachten und vielleicht gibt er sich einen Ruck und schwimmt dir entgegen.

Siehe auch:   Hunde unter- oder überfordern

Falls du nicht ins Wasser gehen möchtest, kannst du ein Spielzeug oder einen Stock ins Wasser werfen. Achte darauf, dass du das Teil nicht zu weit ins Wasser wirfst. Anfangs reicht es aus, wenn dein Hund nur mit den Vorderpfoten ins Wasser steigen muss, um den Stock oder das Spielzeug aus dem Wasser zu fischen.

Hunde müssen nicht das Schwimmen erlernen. Sobald sie den Boden unter den Füßen verlieren, bewegen sie automatisch ihre Beine, sodass sie vorwärts schwimmen.

Wichtig ist, dass du deinen tierischen Freund nicht zwingst. In Spanien habe ich es leider oft erlebt, dass Menschen ihre Hunde ins Wasser werfen oder setzen, obwohl die Hunde noch Angst davor hatten. Damit verlieren die Hunde das Vertrauen zu ihren Menschen. Außerdem ist die Angst größer als zuvor.

Wie mit allem, was du deinem Hund beibringen möchtest, ist deine Geduld gefragt. Lasse deinem Hund Zeit. Und falls er keine Wasserratte wird, dann ist das nicht schlimm. Vielleicht findet er im Laufe der Zeit Gefallen daran, mit den Beinen ins Wasser zu steigen. Akzeptiere es so, wie es ist.

Wie oft darf ein Hund schwimmen gehen?

Für die Häufigkeit beim Hundeschwimmen gibt es keine festgelegten Regeln. Ich mache es so, dass ich meinem Hund die Wahl lasse. Bei jungen Hunden kann es sein, dass sie sich überschätzen und sich selbst zu viel zumuten. In dem Fall solltest du deinen Hund rechtzeitig stoppen, sodass er sich ausruhen kann.

Auf eines möchte ich dich jedoch hinweisen und das ist die Wasservergiftung. Wenn Hunde einen Ball oder etwas Ähnliches aus dem Wasser holen, schlucken sie meistens Wasser. Ein Zuviel an Wasser kann zu einer sogenannten hypotonen Hyperhydration führen. Diese Wasservergiftung könnte auch passieren, wenn dein Hund zu viel trinkt. Wird der Körper förmlich mit Wasser überschwemmt, ist er zur Ausscheidung über den Urin nicht mehr in der Lage. Das kann zu Organschäden oder sogar zum Tod führen.

Siehe auch:   Was ist eine Wasservergiftung beim Hund?

Was ist therapeutisches Schwimmen für Hunde?

Therapeutisches Schwimmen ist für Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparates oder mit neurologischen Krankheiten zu empfehlen. Das Hundeschwimmen wird beispielsweise bei Arthrose, Hüftgelenksdysplasie oder Spondylose angewendet. Die sogenannte Aquatherapie oder Hydrotherapie verbessert die Koordination und es trägt zum gelenkschonenden Muskelaufbau bei. Der Hund bekommt vor der Therapie eine Schwimmweste an und geht gemeinsam mit dem Physiotherapeuten ins Wasser.

FAQ zu Hundeschwimmen

Ist schwimmen gut für den Hund?

Wenn dein Hund gerne ins Wasser geht, kann der mit Schwimmen seine Ausdauer trainieren. Außerdem wirst du ihm im Sommer eine Abkühlung bieten können, die ihm gut tut. Darüber hinaus ist therapeutisches Schwimmen Hunden mit Arthrose oder anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates zu empfehlen.

Wie lange soll ein Hund schwimmen?

Achte darauf, dass dein Hund sich nicht übernimmt. Das kann bei jungen Hunden passieren, die ihre Kräfte noch nicht richtig einteilen können. Ansonsten gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage, wie lange oder oft ein Hund schwimmen sollte.

Wann fangen Hunde an zu schwimmen?

Manche Hunde fangen bereits im Welpenalter mit dem Schwimmen an. Andere benötigen länger, um ihre Angst zu überwinden. Und wieder andere Hunde werden keine Begeisterung fürs Hundeschwimmen entwickeln. Jeder Hund ist einzigartig – zwinge deinen Hund nicht zum Schwimmen!

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.