Hündische Urlaubsfreundschaft oder: Frauenpower in hündisch

Wir sind, wie jeden Sommer, in der Bretagne und Emma hat hier wieder einmal sehr gute Erfahrungen mit Hunden. Eine Hündin namens Ronja hat es ihr ganz besonders angetan. Und darüber möchte ich berichten.

Zunächst schon wieder ein Hundebiss

Fangen wir von vorne an oder mittendrin oder wie auch immer. Emma hatte sich nach dem Hundebiss von vorigem Jahr sehr gut erholt. Sie war wieder gerne mit Hunden zusammen und sie genoss auch wieder die Treffen am Strand in Spanien. Hier mal ein Beispiel mit einigen Hunden, die alle sehr friedlich und freundlich miteinander umgingen und sogar gemeinsam Leckerlis vom Boden fraßen:

Leider wurde sie im Juni schon wieder attackiert. Diesmal riss die andere Hündin an Emmas Nacken und Ohr. Das Resultat: Bisswunden im Nacken und eine klaffende Wunde am Inneren des Ohrs, die sich dann auch noch fett entzündete. Die Ohrwunde musste tierärztlich behandelt werden und sie bekam zehn Tage Antibiotika plus täglich antibiotische Salbe. Nach dieser Attacke entwickelte sich Gott sei Dank keine Panik vor Hunden, wie das letztes Jahr der Fall war. Aber Emma war zunächst wieder sehr sehr zurückhaltend und vorsichtig, manchmal auch ängstlich gegenüber anderen Hunden.

Aber dann kam die Wende und darüber sind wir mehr als froh. Und die Wende kam in der Bretagne durch viele, seeehr viele Begegnungen mit friedlichen, freundlichen Hunden.

Viele Hunde mit gutem Sozialverhalten

Die ersten Begegnungen verliefen noch zögerlich und bei manchen freundlichen, aber stürmischen Hunden wäre Emma dann doch am liebsten weggerannt. So trafen wir kleine Hunde und große, zum Beispiel diese hier:

Ein Dorfhund, der täglich durch die Gegend streunt, machte ihr zunächst auch Angst. Aber dieser unheimlich liebe, man könnte fast sagen höfliche Kerl hat ihr die Angst genommen. Emma findet ihn nun richtig dufte.

Emma wurde stetig fröhlicher und vor allem entspannter und locker. Sie flitzt nun wieder über den Strand und das ohne sich tausend Mal umzuschauen, ob irgendwo ein feindlicher Hund angerannt kommt.

Leider habe ich nicht alle Hunde fotografiert, die Emma cool fand. Aber diese Hündin habe ich nun mehrmals fotografiert: Ronja – eine Mischlingshündin aus Griechenland.

Ronja – ein lieber, lebenslustiger Wirbelwind

Vor wenigen Tagen bekam wir auf dem Campingplatz eine neue Nachbarin. Diese Frau ist mit ihrer 1 1/2-jährigen Hündin hier. Irgendwas hat Ronja an sich, denn sie zieht Emma magisch an. Mein Mann und ich hatten kurz vorher noch gesagt, dass Emma schon sehr lange nicht mehr so richtig ausgelassen mit einem Hund gespielt hat. Und dann kam Ronja.

Emma schien in einen Jungbrunnen gefallen zu sein. Sie flitzte mit Ronja herum, spielte mit ihr das Sandlochspiel (mein Sandloch, dein Sandloch samt gegenseitigem rausziehen oder -schubsen), legte sich auf den Boden, während Ronja auf ihr turnte. Irre, die Zwei, aber im positiven Sinne.

Dennoch merkt man natürlich die Unterschiede. Zum einen ist Emma einige Jahre älter (sie wird im Januar 7 Jahre) und zum anderen wirkt sie gegenüber Ronja wie ein behäbiges Etwas (lustig gemeint). Während Ronja förmlich federleicht durch die Landschaft zu fliegen scheint, muss sich Emma mächtig anstrengen, um mit ihr einigermaßen mithalten zu können.

Ronja ist so witzig und auch sehr neugierig :))

Heute sind wir dann mal zusammen spazieren gegangen. Da sieht man die hündische Frauenpower – vor allem bei Ronja, dem lieben Wirbelwind

Schön war es oder ist es noch immer. So entstand eine hündische Urlaubsfreundschaft, an die wir Menschen bestimmt noch oft denken müssen.

Haben auch eure Hunde schon einmal eine hündische Urlaubsfreundschaft geschlossen? Wenn ja: Schreibt eure Erlebnisse als Kommentar – wir würden uns darüber freuen.

Liebe Grüße aus der Bretagne

Marion und Emma

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