Miese Laune ? Nicht mit meinem Hund

Es gibt diese Tage an denen man denkt: Wäre ich bloß im Bett geblieben. Alles läuft schief oder schlechte Nachrichten vertreiben die gute Laune oder irgendwie ist man mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden.

Nun könnte man in dieser miesen Stimmung steckenbleiben und sich einen Tag mit negativen Gedanken gönnen – wenn da nicht der Hund wäre, der einem mit seiner guten Laune die schlechte Stimmung vermiest.

Emma – meine Launenretterin

Meine Emma ist sowieso meine Glücksfee, die mir jeden Tag gute Laune beschert. Aber besonders an solchen Tagen wie oben beschrieben ist sie es, die als Launenretterin auftritt.

Es gibt zwei Möglichkeiten für Hundehalter mit mieser Laune umzugehen: Man lässt seine doofe Laune am Hund aus oder man lässt sich auf die gute Laune seines Hundes ein.

Meistens wird unbewusst die erste Option gewählt. Dein Hund spürt, dass Du nicht besonders gut drauf bist und reagiert entsprechend. Oft lässt dann der Gehorsam zu wünschen übrig. Das passt ja prima zur miesen Laune, denn jetzt kannst du mal Dampf ablassen… Das ist von mir natürlich nicht ernst gemeint, denn das ist der Weg, den ich NICHT empfehlen möchte.

Besser ist die zweite Option: Lass dich auf deinen Hund ein. Ich weiß nicht, wie dein Hund ist, denn ich kenne ihn nicht. Ich weiß aber, wie meine Hündin ist, nämlich fröhlich. Wenn ich also morgens meine Runde mit ihr drehe und vorher mit dem falschen Fuß aufgestanden bin, bringt sie mir schnell die gute Laune zurück.

Sie fordert mich zum Spiel auf, bringt mir einen Stock und freut sich darauf, dass ich dieses Holzstück werfe. Beobachtet einmal die glänzenden Augen eurer Hunde. Das steckt an, oder? Ich finde diese Lebensfreude sehr ansteckend.

Oder Emma hat etwas Interessantes entdeckt und springt kopfüber in einen Grasbusch. Ich finde, das sieht lustig aus und außerdem bin ich neugierig, was sie entdeckt hat und gehe nachschauen. Meine miese Laune hat da wenige Chancen, um sich weiterhin durchzusetzen.

Manchmal treffen wir auf andere Hunde, die Emma mag. Nun beginnt ein Spiel der Hunde und dabei zuzusehen empfinde ich als wohltuend, zumal ich dabei häufig lachen muss. Miese Laune und lachen? Das passt nicht zusammen, also lache ich lieber und verabschiede mich von der schlechten Laune.

Genießen im Jetzt – Dein Hund macht es Dir vor

Ich könnte noch hundert Beispiele aufzählen, dass es mit Emma selten möglich ist, schlechte Laune aufrecht zu halten.

Zum Beispiel bringt sie mir meinen Schuh und erinnert mich daran, dass es Zeit für eine kleine Runde ist. Oder sie wirft sich auf den Rücken und möchte gerne gekrault werden. Oder sie steht vor mir mit dem Ich-würde-nun-gerne-kuscheln-Blick. Wer kann da widerstehen? Ich nicht.

Oft reicht es für mich aber schon, Emma bei ihrem fröhlichen Tun zuzuschauen. Wenn wir beispielsweise zum Meer fahren: Dann setze ich mich oft einfach hin und empfinde es als sehr wohltuend, meine lebensfrohe Hündin zu beobachten.


Wie vertreibt Dein Hund Deine schlechte Laune? Hast Du bereits erkannt, dass Dein Hund ein Launenretter ist?

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