Beinbruch Hund – Erfahrungsbericht Teil 2

Beinbruch beim Hund: Mittlerweile schreiben wir den 26. Februar 2018. Ich hatte schon die Befürchtung, dass Emma nie wieder richtig flitzen und toben kann. Gott sei Dank hat sich diese Sorge nicht bestätigt.

 

6 Wochen nach Beinbruch beim Hund: Kontrollröntgen

Mitte Dezember  hatten wir dann den Termin zum Kontrollröntgen. Resultat: Alles bestens! Juhu, wir atmeten auf. Natürlich war weiterhin Schonung angesagt, sprich: Kein flitzen, toben, springen usw. Aber jetzt tauschte ich die kurze Führleine gegen eine 5-m-Flexileine.

Emma und ich erweiterten die Spazierstrecke und langsam kam wieder so richtig Freude bei unseren täglichen Runden durch die Natur auf.

Der Muskelabbau war schon enorm und ich hätte nicht gedacht, wie schnell das geht. Emma ist ja im Grunde gut durchtrainiert, da wir täglich lange Spaziergänge unternehmen und das über Stock und Stein. Jetzt zitterten ihre Hinterläufe, wenn wir ca. 1,7 km gingen – und das angeleint; normal rennt sie ja frei und läuft deshalb natürlich mehr als 2 km. Auch blieben wir jetzt noch auf geteerten Wegen und laaangsam steigerte ich den „Trainingsgrad“, indem ich mit ihr Hügel rauf und runter und auch mal unebene Wege ging.

Bis zur Unfallstelle sind wir ja vorher gar nicht gekommen. Nun zeigte sich, dass Emma noch sehr genaue Erinnerung daran hatte: Sie weigerte sich weiterzugehen und wollte zunächst nicht an der Unfallstelle vorbei. Nach und nach hat sie aber auch diese Hürde gemeistert.

Die Beule….

Gerade noch aufgeatmet, tauchte auf einmal eine Beule am Bein auf. Was war das denn jetzt schon wieder?

 

Die Beule war weich, nicht heiß und auch nicht gerötet und scheinbar erzeugte sie keine Schmerzen.

Dann wurde die Beule wieder kleiner und irgendwann war sie weg – um wieder erneut aufzutauchen.

Mir ließ das keine Ruhe und somit war wieder Tierarzt angesagt. Arme Emma, denn sie hat sowieso Panik vor Tierärzten und nach dieser ganzen Geschichte ist es natürlich nicht besser geworden.

Die Beule wurde untersucht und schließlich auch punktiert. Es kam nur ein bisschen Blut raus, also keine Gelenkflüssigkeit – das war gut. Aber, was es war, das weiß wohl nur der Geier.

Die Beule kam dann auch immer mal wieder, verschwand, tauchte wieder auf und später, irgendwann im Januar, war auf einmal noch eine  zweite Beule weiter oben da. Mein Kopfkino zeigte mir wieder die schlimmsten Filme.

Aber: Irgendwann ging die größere, obere Beule auf und seitdem ist Ruhe und Emma beulenlos.

Da Emma mit diesem Bein bzw. dieser Pfote immer noch zwischendurch leicht stolperte und mir die Tierärzte sagten, dass es wohl an den Bändern und scheinbar auch an der Bizepssehne läge, kaufte ich ihr eine Bandage. Das Unternehmen kann ich übrigens wärmstens empfehlen. Die telefonische Beratung ist 1a und die Bandage hat Emma richtig gut geholfen. Damit konnte sie laufen ohne umzuknicken – eine echte Hilfe.

Hier der Link zum Bandagen-Shop: klickst du da.

Beinbruch Hund: Januar 2018 und das Ende der Schonzeit

Anfang Januar war die Schonzeit zu Ende. 8 Wochen war der Unfall nun her und eigentlich sollte sie nun wieder alles tun können.

Wir zogen nun vom Haus ins Wohnmobil um und das ja nun mit neuem Familienmitglied. Darüber hatte ich berichtet: Klickst du hier.

Emma liebt Strand und Wasser, also wollten wir ihr einen Gefallen tun und fuhren zum Strand.

Ich habe die Zähne zusammen gebissen und Emma einfach machen lassen – mein Magen rebellierte zwar, aber die Rebellion wollte ich nicht beachten.

Emma war super happy und flitzte und schwamm und räkelte sich in Algen.

Allerdings konnte sie am nächsten Tag ganz schlecht laufen und humpelte sehr. Das war wohl etwas zu viel des Guten und das Laufen über weichen Sand musste erst wieder trainiert werden. Zudem knickte sie immer mal wieder um, wenn sie ohne Bandage lief.

Ich kann euch nur sagen: Das ist ein reines Nervenspiel. Mal geht es dem Hund super gut, dann wieder nicht, dann umknicken, humpeln, Beulenentwicklung – puuuuh.

Trotzdem gab ich mir immer wieder mal einen Ruck, denn es musste vorwärts gehen. Emma durfte dann ab Mitte Januar Teilstücke der Spazierstrecke freilaufen. Sie lief nun zunächst bei jedem Spaziergang mit Bandage.

Die lange Leinenzeit bringt bei Emma allerdings immer etwas mit sich: Die Lust, Kaninchen zu verjagen, wird größer.

So blieb sie an gewissen Stellen angeleint und ich übte mit ihr erneut das „Nur gucken“ und ebenfalls das „Die lassen wir in Ruhe“, wenn Langohren und ebenso Rothühner auftauchten.

Ende Januar war dann nochmal Kontrollröntgen. Schiene und Schrauben saßen fest und an ihrem Platz, der Knochen war bestens verheilt.

Februar und endlich ging es rapide aufwärts

Es war noch eine Weile so, dass Emma nach jedem Toben mit Lili humpelte und wieder einen Schontag brauchte. Auch wenn sie mal schnell flitzte usw. hatte dies Folgen.

Ich suchte nach einer gute Nahrungsergänzung, die sich positiv auf Bänder, Sehnen und Gelenke auswirkt. Und genau das hat wohl den letzten Kick gegeben.

Bevor hier falsche Schlüsse gezogen werden: Ich bekomme weder Provision, noch bekam ich das Mittel geschenkt und man bat mich auch nicht um einen Erfahrungsbericht.

Da ich aber total überzeugt bin, möchte ich dieses Mittel hier empfehlen. Es handelt sich um den schönen Namen „Happy Again“ – und das trifft den Nagel auf den Kopf.

Nachdem Emma täglich das Pulver bekam, ging es tatsächlich sehr rapide bergauf – und heute ist sie happy again.

Ich werde für Emma noch eine Packung bestellen, um eine Kur zu wiederholen.

 

Happy Again wurde von Tierärzten entwickelt. Hinter dieser Marke steckt ein kleines Unternehmen. Wenn man Fragen hat, muss man auch nicht lange auf eine Antwort warten. Auch ich habe zuerst eine Mail geschickt, weil ich Emmas Fall vorstellen und wissen wollte, ob das Pulver für sie geeignet sei.

Interessierte können mal auf die Webseite schauen: Hier geht es zu Happy Again „klick mich“.

Das Mittel ist nicht nur nach einem Beinbruch beim Hund hilfreich, sondern z.B. auch für Hunde mit Arthrose u.ä.

Mittlerweile humpelt sie nicht mehr und knickt auch nicht mehr um. Sie läuft also wieder die meiste Zeit frei, springt, tobt, flitzt und all das problemlos. Die Bandage habe ich nun weggeräumt und zu Emmas Sachen gepackt. Momentan braucht sie die nicht mehr, aber sie war eine sehr gute Hilfe.

 

Es hat also wirklich lange gedauert und diese Wochen und Monate waren sehr aufreibend. Zudem zog ja ein junger Hund ein und Emma und Lili spielen und toben super gerne miteinander. Das immer wieder zu stoppen und zu unterbinden – das war echt richtig doof.

Ich bin mehr als froh, dass Emma wieder Emma sein kann und ihr sieht man die Freude ebenso an.

2 Kommentare

  • Saskia

    Das macht Mut! Unser Berner Sennenhund ist nun in Woche 8 nach seinem Unfall und wir beginnen gerade mit der langsamen Steigerung der tägl. Bewegungszeit. Ihn ruhig zu halten, wird auch immer schwieriger, da er erst 1,5 Jahre alt ist. Wir sind froh, dass es nun langsam voran geht.
    Euch weiterhin alles Gute für Emma!

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