Was tun, wenn der Hund immer wegläuft?
Hund läuft weg

Ein Hund, der sich sofort so schnell und so weit wie möglich von seinem Herrchen oder Frauchen entfernt, ist nicht ungewöhnlich. Er reagiert hierbei weder auf Pfeifen oder Rufen, noch kommt er von sich aus nach einem kleinen Sprint wieder zurück, weil er in dem Moment alles andere spannender findet als seine Menschen selbst.

Hierbei hilft meistens kein Beschönigen, denn das Tier verbringt in dem Augenblick seine Zeit  lieber mit anderen Menschen oder Tieren, mit anderen Tätigkeiten wie dem Jagen, oder grundsätzlich einfach lieber, indem dieser allein durch die Landschaft streift, als mit seinem menschlichen Partner.

Darum ist es wichtig, dass ein Hund generell von Anfang an lernen sollte, dass es sinnvoll ist, bei seinem Herrchen oder Frauchen zu bleiben, da dieser mit ihnen zusammen viele interessante Aktionen erleben kann. Hierzu muss herausgefunden werden, welche Eigenschaften das Tier besitzt und womit er sich am liebsten beschäftigt.

Wenn ein Hund seine Bedürfnisse beim Spiel mit dem Menschen gemeinsam ausleben darf, wird die Entwicklung, diese anderweitig auszuleben, sehr viel geringer sein.

Jeder Hundebesitzer sollte mit seinem Vierbeiner überdies ein Rückruftraining vornehmen. Bei einem bestimmten Kommando muss der Hund dabei zurückkommen. Das ist einer der wichtigsten Trainingsschritte in der Erziehung des Hundes, hilft aber auch nur dann falls man als Besitzer gerade in der Nähe ist, wenn der Hund wegläuft.

Warum laufen Hunde weg?

Hunde sind von Natur aus Gewohnheitstiere. Das Haus und die Nachbarschaft sind diesem Tier sehr schnell vertraut. Wenn der Mensch seinen Wohnort wechselt, sollte er auch daran denken und das berücksichtigen. Es kommt durchaus vor, dass Hunde versuchen, den Weg zu ihrem vorherigen Zuhause zu finden oder auf Entdeckungstour in der neuen und aufregenden Umgebung gehen und sich herbei schnell verirren.

Bei vielen Hunden ist der Jagdtrieb in den Genen erhalten geblieben. Sie sehen einen Hasen oder ein anderes Tier und schon ist jede Vernunft vergessen und die Jagd beginnt. Dabei verlassen die Hunde fast automatisch das heimische Territorium und jagen ihrem Objekt hinterher.

Andere Hunde entdecken eine Spur beispielsweise eines anderen Tieres und folgen dieser aus einem Instinkt und der Neugierde heraus. Dass sie dabei Haus und Hof hinter sich lassen, nehmen sie in Kauf.

Die Läufigkeit ist ebenfalls oft ein Grund für das Weglaufen des Hundes. Ein Rüde ist nur schwer zu halten,wenn er eine läufige Hündin entdeckt. Er läuft dann schnell weg und die Besitzer wissen nicht warum eigentlich. Wenn nun die Hündinnen läufig sind, begeben sich die Rüden auf die Suche nach ihrer Partnerin der Begierde. Dabei werden die Welpen oft schnell erwachsen und der Besitzer findet eventuell schneller als ihm lieb ist die Hündin mit einer Schar an Welpen wider. Dieser natürliche Trieb ist einer der am häufigsten auftretenden Gründe, warum die Hunde weglaufen.

Jeder Hund hat einen eigenen Charakter, so wie die Menschen auch. Einige Tiere sind mutiger, andere dagegen eher ängstlich. Erschreckt sich das Tier vor jeder Kleinigkeit, dann liegt es meistens daran, dass die Hunde im Gegensatz zum Menschen völlig andere Frequenzbereiche wahrnehmen und erheblich empfindlicher auf die einzelnen Geräusche reagieren.

Ein Hund hört Töne von etwa 15 bis 50.000 Schwingungen in der Sekunde. Ein Mensch nimmt dagegen lediglich Schwingungen im Bereich von circa 20 bis 20.000 in der Sekunde wahr. Zudem ist die Ohrmuschel des Vierbeiners beweglicher. Damit kann der Hund die Geräusche besser und auch gezielter lokalisieren. Nimmt er also etwas wahr, was ihn besonders interessiert, kann das gleichfalls zum Weglaufen führen.

Doch wie finde ich den Hund wieder, wenn er weg ist?

Manche Hunde kommen schnell wieder nach Hause zurück, wenn sie einmal streunern. Bei anderen ist das nicht der Fall. Möglicherweise haben sie sich auch verirrt und finden den Weg nicht zurück. Was kann man nun tun, um den Hund zu finden?

Wenn nun Hunde dazu neigen, vom eigenen Grundstück auszubüchsen oder beim Spazierengehen das Weite zu suchen, muss eine Lösung her, wie Frauchen oder Herrchen ihren Hund sofort wiederfinden können. Ist man selber in der Nähe, kann man versuchen, in ruhig aber bestimmt mit  seinem Namen zu rufen. Bestimmte Kommandos, die der Hund kennt, können auch helfen. Schwieriger ist es, wenn der Hund das Weite gesucht hat, wenn sein Besitzer nicht in der Nähe ist.

Um dem Hund mehr Sicherheit zu geben, kann der Besitzer einen GPS-Tracker für den Hund anschaffen. Mit einem solchen Peilsender für Tiere können die Besitzer ihren Vierbeiner mit einem Klick auf dem Smartphone orten, sollte er sich wieder einmal zu weit in die Umgebung wagen. So findet man ihn schnell wieder und die Menschen sparen sich den ganzen Stress mit dem weggelaufenen Tier.

Sollte der Hund trotz Training, hinreichender Bewegung und geistiger Forderung immer noch fliehen wollen, können die Besitzer sich überlegen, ob für diese ein GPS-Gerät für das Tier in Frage kommt. So können die Besitzer den Vierbeiner entsprechend schnell auf den Meter genau orten.

Wenn der Liebling mit anderen Tieren „auf der Flucht“ ist, weil die Hunde spielen und laufen, wissen die Beisitzer mit Hilfe der Ortungsfunktion des Gerätes immer, wo dieser gerade ist und können ihn sofort auffinden. Dies ist oft eine bessere Möglichkeit, als das stetige Anleinen.

Der GPS-Tracker kann am Halsband oder am Geschirr des Tieres befestigt werden. Auf einer Karte, die die Besitzer auf dem Smartphone beispielsweise per App aufrufen können, verfolgen diese den Hund in Echtzeit. Beim Kauf eines solchen Geräts sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass eine Geo-Fence-Funktion enthalten ist. Das ist ein vorher festgelegter Bereich, innerhalb dessen sich das Tier frei bewegen kann. Verlässt das Tier allerdings diesen Bereich eigenständig, erhält der Besitzer sofort eine Nachricht mit einer Warnung auf sein Smartphone. Diese Funktion kann sehr hilfreich sein, weil man dann selber in der Lage ist, sofort entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

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