Tierschutz Spanien: Tierheim La Mojonera in Roquetas de Mar

Via Facebook verfolgte ich schon länger das Tierheim in Roquetas de Mar (Spanien). Nun wollte ich mir ein eigenes Bild verschaffen und fuhr gestern (7. März 2016) dorthin. Frau Margaret Hopf war so freundlich und nahm sich extra Zeit für mich, gab mir viele Informationen und zeigte mir das komplette Tierheim. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.

Was Tierschutz in Spanien bedeutet, war mir vorher schon klar. Aber, als ich nun live in diesem Tierheim war, wurde mir noch einmal bewusster, wie viel Arbeit, Engagement und vor allem Herzblut in solch einem Projekt steckt. Ich habe großen Respekt vor all diesen Menschen dort in Roquetas, die sich den Hunden widmen, die von anderen Leuten nicht mehr gewollt waren.

Entstehung des Tierheims La Mojonera in Roquetas de Mar

Das Tierheim besteht seit ungefähr zwanzig Jahren. Damals wurden streunende Hunde von Tierfängern eingefangen und in eine kleine Lagerhalle gesperrt, die sich neben dem Markt von Roquetas befand.

Diese Hunde hatten nur eine sehr geringe Chance, ein neues Zuhause zu finden oder – falls sie nur weggelaufen waren – vom Besitzer gefunden zu werden. Schon nach fünf Tagen wurden die Hunde getötet.

Natürlich jaulten, schrien und bellten die gefangenen Hunde. Das hörte man, wenn man zum Markt ging. Ein paar Deutsche, die in der Nähe wohnten oder dort Urlaub machten wurden auf die Hunde und die Situation aufmerksam und beschlossen die Gründung eines Tierheims.

Finanzierung des Tierheims

Anfangs bekam das Tierheim finanzielle Unterstützung vom ETN (Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.). Heute wird das Tierheim nicht mehr vom ETN unterstützt.

Das Tierheim hatte ein Abkommen mit der Gemeinde Vicar: Die Gemeinde gibt finanzielle Unterstützung, dafür musste das Tierheim alle Hunde aufnehmen, die von der Polizei eingefangen wurden.

Dieses Abkommen wurde vom Tierheim eingehalten, allerdings sah es die Gemeinde mit den Zahlungen nicht so eng. Um das zu verdeutlichen: Der jetzige Vorstand des Tierheims besteht seit 2012 und 2012 befanden sich noch 70 Euro in der Kasse des Tierheims. Man kann sich vorstellen, dass dies ein Notstand war. Der Vorstand schrieb die Gemeinde an und sagte, dass sie mit den Hunden auf die Straße gehen, wenn keine Unterstützung geboten würde. Daraufhin überwies die Gemeinde einmalig einen Betrag zwischen 3.000 und 4.000 Euro. Danach kamen die Zahlungen mehr oder weniger regelmäßig.

Letztes Jahr zahlte die Gemeinde wieder nichts und im Juli hatte das Tierheim noch keinen müden Euro erhalten. Das Tierheim nahm jedoch bis dahin weiterhin jeden Hund auf, der in der Gemeinde Vicar eingefangen wurde. Über 300 Hunde hatte das Tierheim zu versorgen und nun beschloss das Tierheim, keine Hunde der Gemeinde Vicar mehr aufzunehmen, da die finanzielle Unterstützung der Gemeinde ausblieb.

Diesen Beschluss postete das Tierheim auch auf der Facebookseite und diese Veröffentlichung fand die Gemeinde nicht gut. Seitdem besteht das Abkommen zwischen der Gemeinde Vicar und einem anderen Tierheim, in dem rund 600 Hunde sitzen.

Das Tierheim Mojonera betreut nun durchschnittlich 200 Hunde. Mehr möchten sie auch nicht mehr betreuen, denn die Mitarbeiter wollen nicht nur die Tiere versorgen, sondern sie sozialisieren, mit den Hunden arbeiten und sie auf das zukünftige Leben in einem neuen Zuhause vorbereiten.

Das Gelände, auf dem sich das Tierheim befindet, wurde von der Gemeinde Mojonera zur Verfügung gestellt. Dafür muss das Tierheim die Hunde von La Mojonera aufnehmen. Das Tierheim finanziert sich also aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Sachspenden, Patenschaften, Events u.ä.. Ein Tierarzt und ein Tierarzthelfer sind festangestellt. Ihr Lohn ist natürlich niedrig – umso bewundernswerter ist es, dass sie für das Tierheim arbeiten.

Im Tierheim wurde ein Behandlungsraum eingerichtet. Der Tierarzt behandelt nicht nur die Hunde aus dem Tierheim. Auch die Hunde der Mitglieder werden von dem Tierarzt zu einem günstigen Preis behandelt. Dies stellt eine weitere Einnahmequelle für das Tierheim dar.

Tierschutzarbeit: Mehr, als nur Hunde versorgen

José, der Assistent vom Tierarzt, absolvierte Trainer-Kurse. Mit ihm finden jeden Samstag Spaziergänge mit freiwilligen Helfern und Hunden des Tierheims statt. Bei diesen Spaziergängen wird mit den Hunden gearbeitet. Sie lernen also beispielsweise Leinenführigkeit, Verhalten in der Stadt usw. Dadurch werden die Hunde schon gut auf ein neues Leben in ihrem zukünftigen Zuhause vorbereitet.

Das Tierheim setzt sich ebenso dafür ein, dass Veränderungen in der Bevölkerung im Umgang mit Hunden eintreten können. Dazu gehen sie in Schulen, um den Kindern zu zeigen und zu erklären, wie man mit Hunden umgeht und was Tierschutz bedeutet.

Es gibt auch Kinder unter den freiwilligen Helfern, die selbstverständlich mit Einverständnis  der Eltern im Tierheim helfen. Zudem ist immer ein Elternteil dabei.

Mittlerweile besteht der Großteil der Mitarbeiter und der Vorstand des Tierheims aus Spaniern. Auch an diesem Fakt erkennt man, dass bereits ein Wandel eingetreten ist und es zunehmend mehr Spanier gibt, die sich für das Wohl von Tieren einsetzen.

Rundgang durch das Tierheim

Frau Margaret Hopf zeigte mir das komplette Tierheim, in dem durchschnittlich etwa 200 Hunde auf ein neues Zuhause warten.

An dieser Stelle lasse ich mal die Bilder sprechen:

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Pst, nicht aufwecken :))

Pst, nicht aufwecken :))

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Die Hunde kamen natürlich alle angelaufen, um zu gucken, wer da vorm Gehege steht. Ich erntete neugierige und skeptische Blicke …oder bekam die Zunge entgegengestreckt :))

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Jedes Gehege bietet den Hunden viel Platz:

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Weiter geht es in den Innenbereich des Tierheims, das von außen nicht sichtbar ist:

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Hier werden die Hunde gebadet, falls nötig:

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Die Welpen im Tierheim haben einen gesonderten Bereich. Die kleinen Wusel können sich in den Innenraum zurückziehen, die mit Wärmelampen ausgestattet sind (auch in Spanien wird es im Winter recht kalt)

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Als ich nach den Plänen für die Zukunft fragte, sagte mir Margaret Hopf: Die Tierheimklinik verbessern und z.B. Geräte kaufen. Weiterhin die Gehege ausbauen und verschönern, damit sich die Hunde hier im Tierheim wohlfühlen. Wie Frau Hopf so schön ausdrückte: Manche Gehege sind noch sehr rustikal.

Ich wünsche den Hunden und den Mitarbeitern, dass viele Leute spenden, damit diese Pläne schnell umgesetzt werden können.

Dann erzählte mir Frau Hopf, dass ein paar Freiwillige mit den Hunden an einem Sonntag zum Strand gefahren sind. Den Hunden hat das sehr gut getan und nun ist der Gedanke da, dies öfter zu machen.

Mir wurden auch Hunde gezeigt, die bald zu ihren neuen Menschen umziehen werden. Aber, sorry, ich konnte mir nicht alle Hunde merken, dafür waren es einfach zu viele. Was ich mir gemerkt habe war die Freude, die bei den Helfern und auch bei Frau Hopf zu sehen war. Es handelte sich um Hunde, die teilweise schon vier bis fünf Jahre im Tierheim verbrachten und nun endlich ein Zuhause fanden.

Eine schöne Geschichte möchte ich Euch nicht vorenthalten: Die Geschichte von Mojo.

Als Mojo ins Tierheim kam, konnte ihn niemand berühren. Er musste sehr Schlechtes erlebt haben. Manche Hunde ziehen sich aus Angst zurück und manche gehen nach vorne, sprich: Sie beißen. Letzteres war bei Mojo der Fall. Nun musste Mojo aber untersucht und auch tierärztlich behandelt werden, denn er bekam Hautprobleme und andere gesundheitliche Beschwerden. Die damalige Tierärztin traute sich aber nicht in den Zwinger zu Mojo. Es musste etwas passieren, denn man konnte den Hund nicht leiden lassen – es kamen bereits Gedanken an Einschläferung auf. Letztlich betäubte man Mojo, um ihn behandeln zu können.

Eine der freiwilligen Helferinnen ist Irene, die  – wie Frau Hopf erzählte – ein Händchen für sehr scheue Hunde hat. Irene nahm sich Mojo an und wollte ihm die Angst vor Menschen nehmen. Unfassbar, mit welcher Geduld Irene da heran ging. Sie setzte sich ungefähr ein Jahr lang in das Gehege von Mojo und verlangte gar nichts von dem Hund. Sie zeigte ihm erst einmal, dass nichts Schlimmes passiert, wenn sie – ein Mensch – zu ihm in den Zwinger kommt. Ein Jahr lang! Das muss man sich mal vorstellen. Da hätte manch einer schon längst aufgegeben und genau das tat Irene nicht. Ein Jahr lang setzte sich Irene jeden Samstag zu Mojo ins Gehege.

Nach zirka einem Jahr brach langsam das Eis und Mojo traute sich, Irene zu beschnüffeln. Seitdem ging es bergauf und Mojo freut sich nun immer auf den Samstag, wenn Irene zu Mojo kommt. Jetzt kann Irene jeden Samstag mit Mojo spazieren gehen und auch ihm ebenfalls den Strand zeigen.

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Mojo kam auch an den Zaun, als ich dort vorbei ging. Da wurde wirklich viel bewegt, denn Mojo war neugierig, bellte zwar, aber zeigte keine Aggressivität.

Erika: 18 Jahre für das Tierheim leben

Auch wenn jeder Helfer, jede Helferin und alle, die dort im Tierheim irgendwie arbeiten und helfen, extra erwähnt werden müssten, möchte ich nun trotzdem von Erika berichten. Erika lebt für das Tierheim, lebt für die Tierheim-Hunde und wohnt sogar im Tierheim – und das seit 18 Jahren. Ich habe diese Frau leider nicht kennengelernt, aber ich habe ihre Terrasse gesehen, auf der sich einige Hunde tummelten und es sich gut gehen ließen.

Frau Hopf hat mir von Erika erzählt, wobei ich schon auf der Facebook-Seite von ihr gelesen hatte. Wenn man die Kommentare auf der Facebookseite der Menschen liest, die Erika kennen, muss sie schon ein ganz besonderer Mensch sein. Erika ist nun sozusagen in Rente gegangen, hilft aber immer noch mit und wohnt auch noch im Tierheim.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich schaue zu solchen Menschen auf. Sich so sehr einzusetzen und sein Leben hilfsbedürftigen Lebewesen zu widmen – das finde ich sehr besonders.

Zusammenarbeit mit Vereinen in Deutschland

Für die Vermittlung von Hunden werden sich viele und gute Gedanken gemacht. Frau Hopf erklärte mir, dass sie in der Regel keine Hunde direkt von Spanien nach Deutschland an Privatleute vermitteln. Der Grund dafür: Was ist, wenn eine Familie mit dem Hund nicht zurechtkommt? Dann müsste der Hund zurück nach Spanien gebracht werden. Das könnte mitunter zwei Wochen dauern. Zudem würden Ansprechpartner fehlen, wenn die neuen Besitzer Fragen hätten.

Das Tierheim La Mojonera regelt das also anders und meiner Meinung nach sehr gut. Es wird mit Vereinen in Deutschland zusammen gearbeitet. Sind dort Plätze oder in der Regel Pflegestellen frei, werden Hunde vom Tierheim in Roquetas nach Deutschland gebracht. Von dort aus werden die Hunde vermittelt.

Somit können Interessenten den Hund kennenlernen und müssen nicht nur von Bildern oder Videos, die sie im Internet sehen könnten, eine Entscheidung treffen. Die Vereine machen Vor- und Nachkontrollen und stehen bei Fragen zur Verfügung. Sollten neue Besitzer nun doch Probleme mit dem auserwählten Hund haben, nimmt der entsprechende Verein den Hund sofort wieder auf.

Lebt man in Roquetas oder Umgebung und möchte einen Hund aufnehmen, hat man die Möglichkeit die Hunde im Tierheim kennenzulernen. Interessiert man sich für einen bestimmten Hund, kann man mit ihm auch spazieren gehen und das auch öfter – bis man sicher ist, dass dieser Hund zu einem passt. Dann muss natürlich das Tierheim noch zustimmen, das den Interessenten Fragen stellt.

Ist der Hund dann in sein neues Zuhause in Spanien umgezogen und sollte es Probleme geben, nimmt das Tierheim den Hund wieder zurück. Das ist den Mitarbeitern sehr wichtig, dass die Hunde wieder zurückgebracht werden, sollte es Probleme geben.

 

Auf mich hat das Tierheim einen guten Eindruck gemacht und ich hatte das Gefühl, dass die Mitarbeiter alles dafür tun, damit es den Hunden für die Zeit im Tierheim so gut wie möglich geht. Ma

n erkennt ja auch am Verhalten der Hunde, wie die Mitarbeiter mit den Hunden umgehen. Als ich gestern Mittag dort war, waren auch noch die zwei Mitarbeiter im Tierheim, die jeden Morgen die Gehege sauber machen und sich handwerklich betätigen. Die Hunde liefen alle freundlich wedelnd zum Zaun, sobald Frau Hopf oder die Mitarbeiter an den Gehegen vorbei gingen. Die Hunde holten sich gerne ein paar Streicheleinheiten ab.

Die Mitarbeiter machen sich viele Gedanken um die Hunde. Zum Beispiel erklärte mir Frau Hopf, dass in der Regel kein einzelner Hund aus einem Gehege genommen wird, um mit ihm spazieren zu gehen. Der Grund ist die Eifersucht der Hunde, die dann zurückbleiben. Kommt der ausgeführte Hund wieder ins Gehege, gibt es häufig Streit. Deshalb werden in der Regel stets alle Hunde eines Geheges zum Spaziergang herausgeholt. Das ist nur ein Beispiel dafür, dass es hier nicht nur um die bloße Versorgung der Hunde geht. Mit wenig Mitteln wird möglichst viel bewegt – das ist bestimmt oft sehr schwierig.

8 Kommentare

  • und wie sieht es in deutschland aus?
    in deutschland hat eine tierschutzpartei keine chance, das zeigten auch die gestrigen landtagswahlen. auch protestwähler geben den parteien keine stimme.
    fast alle deutsche nehmen den tiereschutz im alltag sehr ernst. gesteuert von ihrer hohlen birne, befreien immer mehr tierfreunde, für einen geringen finanziellen aufwand, die armen welpen der welpenmafia. ein krankes tier bringt man dann sehr oft in das nächste tierheim.
    apropos, die hoffnungslos überfüllten tierheime sind auch ein beleg dafür, dass den deutschen der schutz der tiere sehr wichtig ist. unzählige hunde, katzen, kaninchen, meeerschweinchen, hamster und auch vögel landen nicht zuhause in der pfanne, sondern werden, weil auch oft krank, in die obhut eines tierheimes gegeben. fleisch gibt es schliesslich superbillig, und auch schon tot, in jedem superemarkt oder discounter.
    https://einsiedlerblog.files.wordpress.com/2016/03/massenvernichtungswaffen3.jpg
    die deutschen wehren sich auch gegen echtpelz-kleidung und deshalb liegt die mit kunstpelz verzierte kleidung momentan voll im trend. man muss ja nicht wissen, dass das kunstfell aus hunde- und katzenfellen hergestellt wurde. statt einer tierfelljacke tragen die deutschen lieber eine daunenjacke und darunter einen angora pullover.
    tierschutz macht auch spass. auf facebook findet man viele mitstreiter und kann sich über missachtete tierrechte in vielen anderen ländern empören. fleissig fordert man die anderen zu spenden auf, auch wenn diese oft bei der spendenmafia landen. so ist es !

    • Halli Hallo Einsiedler,

      hier wird aber einiges vermischt, das nichts mit dem Tierheim Roquetas zu tun hat. Ich hoffe, Sie können unterscheiden und falls Sie an Spendenmafia bei meinem Blogartikel denken: Machen Sie doch einmal Urlaub in Roquetas und schauen Sie sich das Tierheim live vor Ort an. So aus der Ferne ist es einfach zu schimpfen 🙂

      • ich beschreibe doch nicht ein tierheim in roquetas, sondern tierschutz z.b. in deutschland im allgemeinen.
        ist sie nicht schizophren, die beziehung der menschen zu den tieren? zu bestimmten tieren, vor allem katzen, hunde und pferde, entwickeln wir ein sehr inniges verhältnis. sie werden gehegt und gepflegt und sind die besten freunde. die so genannten “nutztiere” dagegen werden gequält und ausgebeutet. wir verdrängen erfolgreich die tatsache, dass fleisch, milch, daunen oder pelz von einem tier mit charakter und eigenen bedürfnissen stammen. die politisch verantwortlichen billigen das sinnlose leid der tiere für wirtschaftlichen profit.
        albert einstein erkannte schon vor 100 jahren: „Nichts wird die Gesundheit der Menschen und die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen (nach heutigem Wissensstand veganen) Ernährung.“
        einstein sagte aber auch: „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.“

  • Gerti Wagner

    Ich kenne Erika noch, ihre Aufopferung und Tierliebe, und habe große Achtung vor ihr. Sie hatte damals ihren gutbezahlten Job in Deutschland gekündigt um den armen Hunden zu helfen ! Respekt Erika! auch ich habe jahrelang in Aguadulce gewohnt und viele Tiere damals nach Deutschland vermittelt. Ich habe sie mit dem eigenen Auto nach Deutschland gebracht und habe hier in Deutschland sehr liebe Menschen kennengelernt, die einen solchen “exotischen” Hund aus Spanien adoptierten, (ungesehen) und geliebt haben. Damals gabs noch nicht Facebook, geschweige denn Internet….. Und ich habe auch jetzt wieder einen “Roquetaner” bei mir zu Hause…. und ich werde das Tierheim immer unterstützen ! Ob in Deutschland oder Spanien.

    • Marion

      Ich habe Erika leider nicht kennengelernt, aber bisher nur Gutes über sie gehört.
      Schön, dass Sie immer noch das Tierheim unterstützen!

      Ich wünsche Ihnen viel Freude mit Ihrem “Roquetaner” 🙂

  • Adele Ulmenberg

    Adele
    Ich kenne Erika seid mehr als 40 Jahre. Zu Ihren schweren Aufgaben, die Sie dort ,mit vielen anderen Mitarbeitern, übernommen hat ,ziehe ich den Hut. Sie ist durch höhen und tiefen mit dem Tierheim gegangen. Ihr Herz schlägt nur für die Tiere.
    Durch Erika haben wir vor Jahren unseren 7jährigen Almo (einen Husky) aus diesem Tierheim bekommen, der uns noch tolle 8 Jahre Freude machte .

    • Marion

      Erika scheint eine ganz besondere Frau zu sein. Vielleicht lerne ich sie ja nochmal kennen 🙂

      Klasse, dass Almo noch 8 schöne Jahre genießen durfte. Die älteren Hunde haben ja häufig nur eine kleine Chance auf eine Vermittlung.

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