Kastration Hündin – Erfahrungsbericht

Eigentlich wollten wir Emma nicht kastrieren lassen. So eine OP bei einer Hündin ist ja nun mal kein kleiner Eingriff. Aber dann kam doch alles anders und nun ist sie kastriert. Da ich selbst vorher im Internet nach Erfahrungsberichten für die Zeit nach der OP stöberte und wenig fand, habe ich Emma´s Tage nach der Kastration dokumentiert. Natürlich reagiert jede Hündin anders, aber so als Anhaltspunkt, um zu wissen, was auf einen zukommt, wird unser Erfahrungsbericht vielleicht hilfreich sein.

Warum Kastration?

Emmas Läufigkeiten waren von Anfang an nicht so, wie ich das von meinen vorigen Hündinnen kannte, denn es war auch mal eine stille Läufigkeit dabei. Dass es das gibt, wusste ich bis dahin auch nicht. So ließen wir Anfang letztes Jahr eine Sonografie machen, da die letzte Läufigkeit schon lange her war – scheinbar.

Ok, das war aber noch kein Grund für uns, sie deshalb kastrieren zu lassen. Grund für die Kastration waren die Symptome der Scheinträchtigkeit.

Nach heutigem Stand der Wissenschaft geht man davon aus, dass jede Hündin scheinträchtig wird. Bei den einen Hündinnen zeigen sich kaum oder keine Symptome und bei den anderen mehr.

Emmas Symptome der Scheinträchtigkeit wurden von Mal zu Mal stärker. In diesem Jahr war sie bereits während der Läufigkeit anders drauf. Schwer zu beschreiben, denn Außenstehende hätten wahrscheinlich keine Veränderung bemerkt. Wir aber schon. Es wechselten sehr unruhige, nervöse Phasen mit sehr müden Phasen ab und das innerhalb eines Tages und über den gesamten Zeitraum der Läufigkeit sowie kurz danach hinweg.

Dann folgten Scheinträchtigkeit und Scheinmutterschaft. Außenstehende bemerkten lediglich die Aggression gegenüber Hunden (Rüden und Hündinnen),  die Emma nun an den Tag legte. Das wird aber häufiger von scheinträchtigen Hündinnen berichtet. Allerdings sah man Emma an, dass sie sich damit gar nicht wohlfühlte, denn normalerweise ist sie keine aggressive Hündin – ganz im Gegenteil.

Abgesehen davon hätten Außenstehende wohl nicht verstanden, warum wir ein mulmiges Bauchgefühl hatten. Emma flitzte bei Spaziergängen wie immer durch die Gegend und auch auf unserer Galizien-Tour sieht man auf den Fotos und Videos eine fröhliche Emma.

Aber, wir leben ja mit ihr zusammen und kennen sie somit sehr gut. Sie war nicht Emma und immer noch wechselten sich sehr nervöse Phasen mit sehr müden Phasen ab.

Auch das Fressverhalten schwankte enorm und das seit Beginn der Läufigkeit. Zeitweise schien es so, als würde sie sich vor allem Möglichen ekeln. Selbst das Lieblingsessen blieb unberührt stehen. Und dann kam wieder eine Zeit, in der sie am liebsten den ganzen Tag gefressen hätte, ohne wählerisch zu sein.

Unser Bauchgefühl sagte uns jedenfalls, dass da etwas eventuell nicht stimmte und dass wir nicht noch eine Läufigkeit abwarten wollen um festzustellen, wie dann die Scheinträchtigkeit verläuft. Emma sahen und merkten wir an, dass sie darunter litt. Zudem hatten uns bereits Tierärzte geraten, sie aufgrund dieser intensiven Scheinträchtigkeiten samt Emmas Zustand kastrieren zu lassen.

Ganz ehrlich, mir fiel diese Entscheidung schwer, denn ich lege meine Hündin nicht gerne unters Messer. Mein Bauch sagte mir aber deutlich, dass diese Entscheidung richtig ist – und genau das stellte sich dann auch heraus.

Tag der OP

Zunächst haben wir überlegt, bei welchem Tierarzt wird operieren lassen. Mir fehlt allgemein das große Vertrauen in Ärzte. Für mich ist es wichtig, dass ein Tierarzt nicht auf seinem Wissensstand stehenbleibt, sondern sich informiert und weiterhin lernt. Für mich ist es ebenso wichtig, dass Arzt und Helfer auf das einzelnen Tier eingehen können. Ich muss mir sicher sein, dass mein Hund sehr gut aufgehoben ist. Somit kam für uns nur eine Tierärztin in Frage und dafür nehme ich gerne die einstündige Fahrtzeit in Kauf. Wir entschieden uns also für die Tierarzt-Praxis in Mojacar, die wir bereits aus der Zeit kannten, als wir in diesem Ort wohnten. Tierärztin Inka sowie ihre beiden Assistentinnen Cornelia und Maria gehen einfach richtig gut auf die Tiere – und auch auf die menschlichen Begleiter – ein.

Vor der OP bekamen wir einen Termin für die Voruntersuchung, bei der Emma körperlich untersucht wurde und ihr Blut abgenommen wurde.

Am Tag der OP musste Emma nüchtern erscheinen. An einem Donnerstagmorgen (15. September 16) wurde sie operiert. Puh, ich war ziemlich nervös und ich bin auch eine wahre Meisterin im Entwickeln von sorgenvollen Gedanken. Damit die eh schon nervöse Emma nicht durch mich noch nervöser wurde, blieb ich im Wartezimmer, während mein Mann bei Emma blieb, bis sie eingeschlafen war.

Emma bekam zuerst eine Beruhigungsspritze, von der wohl die meisten Hunde einschlafen. Aber Emma wehrte sich gegen das Einschlafen und war bei jedem Geräusch wieder wach. Das Praxisteam bewies wahre Geduld und Gelassenheit. Irgendwann schlief Emma dann ein und wir mussten nun geduldig warten, während Emma operiert wurde.

Wir sind extra mit dem Wohnmobil dorthin gefahren, denn das ist für Emma ein Wohlfühlort. Damit fuhren wir zu einem Strand und versuchten in Ruhe zu frühstücken. Nun ja, ich hypnotisierte viel mehr das Handy, denn Inka wollte nach der OP anrufen und Bescheid geben, wie die OP verlaufen ist.

Dann kam der Anruf und es war alles gut gelaufen und Emma schon wach. Wir konnten sie abholen, damit sie in gewohnter und vertrauter Umgebung ausruhen konnte.

Emma war noch etwas benommen, aber ich war erstaunt, wie wach sie schon war.

Inka erklärte uns dann, dass sie alles rausnehmen musste, also Eierstöcke und Gebärmutter. Die Eierstöcke waren bereits stark vergrößert, die Gebärmutter verändert. Unser Bauchgefühl bestätigte sich hiermit und wir waren froh, nicht noch eine Läufigkeit abgewartet zu haben.

Wir fuhren mit Emma wieder zum Strand – ein Strandabschnitt, an dem es relativ ruhig war – und blieben dort bis abends. Emma schlief und döste in aller Ruhe.

Emma schläft nach der Kastration

Abends sollten wir nochmal in die Praxis kommen, weil Inka Hund und Naht kontrollieren wollte. Danach fuhren wir nach Hause, wo Emma weiterschlief.

Die ersten vier Tage nach der Kastration

Die Nacht nach der OP verlief ruhig. Emma schlief – während ich nicht schlafen konnte. Ich verspürte den Drang dauernd einen Blick auf Emma zu werfen, ob alles ok ist.

Am nächsten Morgen wollte Emma noch nichts fressen, aber trinken tat sie. Da sie aber Schmerztablette und Antibiotika bekommen sollte, musste sie zumindest ein bisschen im Magen haben. Somit gab ich ihr ein bisschen Nassfutter, das sie allerdings ganz freiwillig nicht gefressen hätte. Sie schlief dann erstmal weiter.

Am späten Mittag stand sie dann wedelnd vor der Haustüre und wollte raus. Im Garten halte ich sie die nächste Zeit angeleint, denn sie würde sofort losrasen, wenn die Hunde der Nachbarschaft Alarm bellen. Also bin ich mit ihr durch den Garten im Schneckentempo gegangen und sie hat dann endlich ihr kleines Geschäft erledigt.

Insgesamt war ich am ersten Tag nach der OP drei Mal mit ihr im Garten, aber immer nur kurz. Emma zeigte sich auch wieder interessiert an den Hunden der Nachbarschaft (die wie immer an den Gartenzaun kamen) und wollte auch am Teich nach den Fröschen und Schlangen schauen.

Nachdem wir abends vom Garten wieder ins Haus gingen, marschierte Emma direkt zum Napf und wollte fressen. Die gegessene Ration war natürlich noch klein, aber immerhin fraß sie mit Appetit.

Als Leckschutz hatte mein Mann einen Kinderbadeanzug besorgt. Der Stoff ist schön weich, sodass keine störenden Wulste entstehen können, die auf die Narbe drücken könnten. Der Badeanzug ist weit genug, damit Luft an die Wunde kommen kann. Aber Emma kommt nicht mit ihrer Schnute an die Narbe. Zudem kann sie sich in diesem Anzug gut bewegen. Nun ja, Begeisterung sieht natürlich anders aus:

Leckschutz Badeanzug Kastration Hündin

Samstagmorgen, zweiter Tag nach der OP: Um fünf Uhr werde ich von Emma geweckt. Körperhaltung und Blick wollten mir sagen: Ich muss gaaanz dringend raus und mein Geschäft erledigen!

Ok, ich sprang also aus dem Bett und in Schlappen und Morgenmantel, zog Emma den Badeanzug aus und Halsband und Leine an und ging mit ihr durch den Garten. Da stand sie dann, völlig zufrieden und entspannt und betrachtete im hellen Mondlicht die Umgebung. Sie hatte also schon herausgefunden, dass sie vom Badeanzug befreit wird, wenn wir rausgehen *grummel*.

Zurück im Haus schlief Emma weiter, während ich hellwach war.

Später sind wir eine Mini-Strecke gebummelt und waren ungefähr 15 Minuten draußen. Ich bin mit Emma zum „Kaninchen-Hügel“ gegangen. Dort tummeln sich morgens und abends immer viele Langohren und dort ist seit Junghund-Alter für Emma Tier-TV: Wir setzen oder stellen uns gemeinsam dorthin und schauen entspannt den Kaninchen beim Hoppeln und Mümmeln zu. Emma geht von sich aus langsam – und das ist nicht ihr normales Tempo. Sie ist sonst eine Traberin, die von langsamen Tempo nicht viel hält.

Auch am zweiten Tag schlief und döste Emma noch viel. Aber: Sie konnte schon wieder ein bisschen albern sein.

Abends wirkte Emma total gelangweilt. Sie ist ja sonst viel Bewegung gewohnt. Ich überlegte, was ich mit ihr tun kann und mir kam das Hütchenspiel in den Sinn. Ich schnitt Leckereien klein, nahm drei Behälter und setzte mich zu Emma auf den Boden. Die Lecker-Stücke legte ich hinter meinen Rücken. Nach und nach legte ich immer eins unter einen der Behälter und Emma sollte auf meine Frage „Wo ist es?“ mit der Nase den Behälter anstupsen, unter dem sich das Leckerli befand. Sie lernt ja sehr schnell und so zeigte sie mir stets den richtigen Behälter an. Das Leckerli verschwand dann natürlich in ihrem Bauch. Ja, sie lernt schnell, hat aber auf solche Spielchen nicht lange Lust. Als ich dann wieder fragte „Wo ist es?“, schaute sie mich an und ging dann zielstrebig hinter meinen Rücken, wo sie die restlichen Leckereien auffraß

Sonntagmorgen, dritter Tag nach OP, 6 Uhr: Emma wurde wach und wollte raus. Ich wollte nur kurz mit ihr in den Garten gehen. Da ich sicher war, dass ich nicht wieder einschlafen konnte, setzte ich Kaffeewasser auf (ja, wir schütten noch per Hand Kaffee auf – schmeckt besser), zog den Morgenmantel an und ging mit der angeleinten Emma in den Garten.

Gut, dass wir so ländlich wohnen, wenige Nachbarn haben und ich scheinbar die Einzige war, die um diese Uhrzeit wach war. Emma wollte nämlich unbedingt ein Stück spazieren und diesen Wunsch wollte ich ihr nicht abschlagen. So bummelten wir eine Mini-Runde. Hund war glücklich und Frauchen kam sich etwas komisch vor, weil sie mit Schlappen und Morgenmantel durch die Natur lief.

Emma war an diesem Tag schon recht fit und wollte später nochmal spazieren. Wir sind dann erneut eine Mini-Runde gebummelt – ca. 15 Minuten, seehr langsam und eine wirklich kurze Strecke. Emma ist dabei immer angeleint (normalerweise natürlich nicht). Sie würde nämlich garantiert zwischendurch losspurten und dabei über und durch die harten, stacheligen Büsche einen Hügel rauf- und runterlaufen. Das macht sie nämlich total gerne und das wäre jetzt alles andere als gut. Also gibt es auch die nächste Zeit nur angeleinte Spaziergänge.

Bei dieser Mini-Bummelrunde hatte Emma Glück, denn ihr Lieblingsfreund kam Emma begrüßen:

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Ansonsten haben Emma und ich wieder die Hügel betrachtet, wo gerne mal Rothuhn oder Kaninchen zu sehen sind. Dieses Beobachten kennt Emma allerdings sehr gut. Sie ist so eine Scannerin und muss immer offene, weite Landschaften abchecken. Wir bleiben dann öfter mal bei Spaziergängen stehen, um zu gucken, ob es etwas zu gucken gibt.

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An diesem Tag war Emma schon wesentlich fitter, aber brauchte auch noch ihre Ruhe- und Schlafzeiten (also mehr als üblich). Sie fraß nun auch eine fast normale Ration.

Schmerzmittel bekam Emma nun nicht mehr, aber das Antibiotikum muss sie insgesamt sechs Tage einnehmen.

Kontrolltermin

Montagmorgen, vierter Tag nach der OP – Emma hatte das kleine Geschäft schon öfter erledigt, aber das große blieb bisher aus. Das kam mir doch etwas lang vor, die Zeit ohne Stuhlgang. Da aber heute Kontrolltermin war, wollte ich die Tierärztin darauf ansprechen.

Tja: Schon sehr erstaunlich, wie sich Mensch über ein Stück Schei… freuen kann…

Am frühen Morgen zogen Emma und ich wieder zur Mini-Bummelrunde los. Emma hat ein Kack-Verhalten, das wir schon von unserem vorigen Rüden kannten. Normalerweise läuft sie fast immer ohne Leine mit. Sie mag es somit überhaupt nicht, wenn sie an der Leine ihr großes Geschäft erledigen soll. Zudem braucht sie Büsche. Sie macht nur ganz selten und nur wenn es nicht anders geht am Wegrand. Und sie muss den Super-Duper-Kackplatz finden. Die Suche danach kann schon mal länger dauern und wehe sie wird dabei gestört. Dann beginnt die Suche wieder von vorne.

Heute Morgen begann also die Suche nach dem geeigneten Platz … bis Nachbarhund der 1. auf der Bildfläche erschien und schnell folgten Nachbarhund 2 und 3. Na super. Damit war das Thema erstmal wieder beendet.

Wir schlurften zurück zum Haus, wo ich dann meinen Morgenkaffee genoss. Anschließend fuhr ich mit Emma im Auto ein Stück weiter weg, damit wir nicht wieder von Hunden aus der Nachbarschaft verfolgt wurden. Und endlich fand sie den passenden Klo-Platz und ich hätte am liebsten eine freudige Kack-Party gefeiert. Das Thema war somit auch erledigt.

Emma freute sich dann auch, als wir zu dritt ins Auto stiegen. Sie ahnte ja nicht, dass es zum Tierarzt ging. Dort angekommen wollte sie schon mal gar nicht aus dem Auto heraus und schon überhaupt nicht einen Schritt Richtung Praxis gehen. Sie zog davon weg. Aber, es ging kein Weg daran vorbei, sie musste in die Praxis.

Sie war natürlich angespannt und nervös. Wer weiß, was ihr im Kopf herumging. Das Ergebnis der Kontrolle: Alles gut, Freitag können die Fäden gezogen werden.

Für uns erleichternd zu hören, dass alles gut verläuft. Für Emma wird es Freitag bestimmt wieder eine große Aufregung sein.

Auf dem Rückweg haben wir an einem Strand angehalten, wo Emma mal ein bisschen Abwechslung hatte. Im angrenzenden Eukalyptus-Wäldchen gibt es immer viele Nachrichten von anderen Hunden zu lesen.

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Emma war froh, dass wir wieder nach Hause fuhren. Allerdings blieb sie zuhause etwas misstrauisch. Sie rechnete wohl damit, dass wir wieder mit ihr zum Tierarzt fahren. Vielleicht tat ihr auch der Bauch weh, denn beim Tierarzt ist ihre Körperhaltung ziemlich verkrampft.

Tag 5 bis 8 – und Fäden ziehen

Dienstagmorgen, Tag 5 nach der OP – Emma blieb etwas misstrauisch. Auf der einen Seite kam sie an und wollte kuscheln, auf der anderen Seite wollte sie sich verstecken, wenn ich zur Türe ging. Fressen wollte sie morgens auch nicht. Wir sind am frühen Morgen wieder eine Mini-Bummelrunde gegangen. Dabei war sie wieder fröhlich, aufmerksam und interessiert. Aber im Haus erwartete sie scheinbar, dass es wieder zur Praxis geht. Sie ist halt ein ziemliches Sensibelchen und vergisst so leicht nichts.

Ich habe sie dann mit vier Mini-Runden aufgemuntert, sodass sie abends wieder entspannt war.

Mittwoch, Tag 6 nach der OP – Ui, heute wirkte Emma endlich wieder so, wie Emma ist. Morgens wurden wir fröhlich von ihr begrüßt und sie wollte unbedingt losziehen und „ihr Revier“ begutachten (also unsere tägliche Strecke). Geht natürlich noch nicht so, wie es sonst geht, denn normalerweise sind wir morgens mindestens eine Stunde unterwegs und dabei läuft Emma frei.

Eine Stunde gehe ich noch nicht mit ihr und zudem bleibt sie erstmal angeleint.

Sie war heute Morgen wieder sehr agil. Nix langsam gehen, sie wollte wieder ein schnelleres Tempo vorlegen. Puh, das wird ja was werden, in der nächsten Zeit.

Sie wollte schon ins Auto springen und da momentan viele große Heuschrecken in den Büschen sitzen, wäre sie gerne in jeden Busch gesprungen. Bei unserer Landschaft wäre das nicht so gut: Harte und teils dornige Büsche.

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Normalerweise frühstücke ich nach der Morgenrunde im Garten. Heute wollte ich diese Gewohnheit wieder einführen. Allerdings schwirren hier gefühlte tausend Fliegen rum, die natürlich Emma´s Narbe spannend fanden. Also Badeanzug angezogen – sehr zur Freude Emmas…

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Wir sind dann wieder ins Haus gegangen, denn die Fliegen nervten ohne Ende.

Nun scheint die Narbe zu jucken und ich muss trotz Badeanzug aufpassen, dass Emma nicht rangeht. Mit der Schnauze kommt sie nicht daran, aber sie will dann mit der Hinterpfote kratzen. Emma muss man aber nur kurz und leise ermahnen, dann lässt sie ihre Narbe wieder in Ruhe.

Donnerstag, Tag 7 nach der OP: Heute vor einer Woche wurde meine Fupsie operiert. Und es geht ihr heute wieder richtig gut. Klar, sie würde lieber ohne Badeanzug sein, wieder ohne Leine spazieren gehen usw., aber sie wirkt wieder sehr entspannt und ihr gesamtes Verhalten ist wieder so, wie es normalerweise auch ist.

Sie frisst noch nicht die Tagesmenge, die sie sonst frisst, aber sie frisst und das mit Appetit.

Sie kommt viel kuscheln, liegt neben mir, während ich arbeite, muss wieder neugierig überall dabei sein – herrlich!

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Freitag, Tag 8 nach der OP: Heute Abend wurden die Fäden gezogen. Emma wollte erst gar nicht aus dem Auto steigen als sie merkte, wo wir gehalten haben. Da ich – Emmas Frauchen – mal wieder zu nervös war, nahm Herrchen die Emma an der Pfote und begleitete sie in die Praxis. Dort verlief alles besser als gedacht und Emma zappelte auch beim Fäden ziehen nicht rum.

Die Wunde war wohl sehr gut verheilt, die Narbe sah gut aus. Sie bekam nochmal das Silberspray auf die Narbe gesprüht und dann konnten wir mit Emma nach Hause fahren. In dieser Nacht musste Emma den Badeanzug nochmal ertragen, denn sie hätte gerne ganz viel an der Narbe geleckt. Aber danach brauchten wir das Teil nicht mehr, denn sie ließ die Narbe in Ruhe.

Nach dem Fäden ziehen

Dienstag, Tag 12 nach der OP: Mittlerweile ist Emma wieder Emma. Ihr geht es sehr gut, sie albert wieder rum und fühlt sich sichtbar wohl.

Normalerweise könnte man die Hunde nach dem Fäden ziehen wieder freilaufen lassen. Aber Emma ist eine wilde Hummel, die gerne wie eine Irre von jetzt auf gleich losspurtet, lustig Hügel rauf und runter rennt oder Felsen hochklettert. Die Tierärztin meinte, dann sollten lieber 14 Tage anberaumt werden.

Da nun alles so gut lief, will ich nichts riskieren und somit bleibt sie erstmal noch an der Leine. Jetzt läuft sie an einer längeren Leine, wobei ich aber alle Sinne bei Emma haben muss. Einen Moment nicht aufgepasst und dann passiert so was wie hier:

Ruhig und gemächlich geht Emma spazieren….

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… um dann plötzlich wie Spiderwoman am Hang zu kleben!

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… oder sie steht auf einmal auf dem Mäuerchen und würde am liebsten mit Schwung runterspringen:

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Bald kann sie aber wieder flitzen, klettern und in den Büschen die Heuschrecken aufschrecken.

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Narbe 14 Tage nach der OP

Narbe 14 Tage nach der OP

Narbe 23 Tage nach der OP

Narbe 23 Tage nach der OP

Würde ich zur Kastration raten?

Ich bin keine Medizinerin, sondern lediglich eine Hundehalterin, die sich in alle Richtungen informiert. Somit kenne ich die Nebenwirkungen, die nach einer Kastration auftreten können – z.B. Inkontinenz. Zudem ist so eine Operation immer mit einem Risiko behaftet und die Zeit danach ist für die Hündin auch nicht gerade prickelnd.

Ich würde also nicht grundsätzlich zur Kastration raten und bin auch nicht für die Frühkastration. Jedes Körperteil und Organ hat seinen Sinn, sonst wäre es nicht vorhanden. Also einfach so ein Organ zu entnehmen, weil man z.B. die Blutungen während der Läufigkeiten nicht toll findet, halte ich für falsch.

Bei der nächsten Hündin würde ich also auch wieder erst schauen, wie Läufigkeit und Scheinträchtigkeit verlaufen. Ich würde aber nicht mehr bei Auffälligkeiten solange warten, wie ich das bei Emma getan habe. Bereits ein Jahr vorher kam mir das alles nicht mehr gut und gesund vor, schob aber mein Bauchgefühl weg und wollte noch eine Läufigkeit abwarten. Ich bin sicher, hätten wir dieses Jahr nicht so entschieden, wie wir entschieden haben – bei der nächsten Läufigkeit wäre es gefährlich geworden.

Nun lebe ich in Spanien und hier gibt es leider mehr als genug Hunde, die auf die Straße gesetzt werden. Jedes Jahr werden unzählige Welpen gefunden, teilweise in Müllcontainern, wo sie mit Glück überlebten, weil eine Person in den Container schaute, bevor sie ihren Müllsack hinein warf.

Der Umgang mit Tieren und die Denkweise über Tiere werden sich garantiert nicht durch Massen-Kastration lösen lassen. Damit hat sich in den Köpfen derjenigen Menschen, die ohne Nachzudenken ihre Hündinnen decken lassen, um anschließend Welpen oder trächtige Hündin entsorgen, gar nichts verändert. Die Lösung liegt also nicht darin, alles was vier Beine hat unters Messer zu legen.

Aber: So ein Umdenken braucht Zeit und bis dahin halte ich es für richtig, dass in diesem Land zur Kastration geraten wird.

Wir sind in Emmas Fall froh, dass sie nun kastriert ist, weil sie Probleme hatte. Dennoch hätten wir ihr gerne solch einen Eingriff erspart. Jetzt hoffen wird, dass sie die nächsten 10 bis 15 Jahre gesund, munter und fröhlich bleibt – sie wird nämlich uralt…haben wir beschlossen :))

14 Kommentare

  • roveena

    Ein toller Erfahrungsbericht von dir 🙂 der hätte mir damals auch echt geholfen, als ich meine Hündin kastrieren ließ. Wir hatten aber auch so einen Glücksfall. Eigentlich wollten wir sie kastrieren, weil es mit der Läufigkeit nicht so rund lief und bei der OP stellte der Arzt dann auch Geschwüre fest, an denen sie sonst gestorben wäre. Danach wurde meine Kessi noch steinalt und zum Glück ohne die möglichen Nebenwirkungen.
    Mein Aaron ist auch kastriert und findet seit dem Tierarzt-Besuch auch unentspannt. Vorher fand er ja alles und jeden toll, wenn es jetzt nach Tierarzt riecht, wird er ganz ruhig und möchte am liebsten nicht ins das Gebäude. Da wir mittlerweile den Tierarzt gewechselt haben, hoffe ich dass er mit der Zeit diese Erfahrung durch neue positive ersetzt.
    Generell hätte ich mir damals mehr Erklärung und Beratung beim alten TA zu dem Thema gewünscht. Aber hinter her ist man immer schlauer.
    liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Sandra und Aaron

    • Danke Sandra 🙂 So in einem Jahr werde ich auch noch berichten, ob und was sich verändert hat – wobei ich sehr hoffe, dass es so wie bei deiner Kessi verläuft 🙂

      Emma ist auch nicht entspannt, wenn es zum Tierarzt geht. Bei der Tierärztin, die Emma operiert hat,ist Emma trotzdem nicht so gestresst,wie bei anderen Tierärzten.

      Erklärung und Beratung würde ich auch toll finden – das auch zum Beispiel zum Thema Impfen,denn es wird ja immer noch munter drauf los geimpft, obwohl das in der Häufigkeit gar nicht notwendig ist.

      Auch euch ein schönes Wochenende
      Marion und Emma

      • roveena

        Hallo Marion, wir haben nun einen Tierarzt gefunden, bei dem es wohl im Bereich Kastration auch anders gelaufen wäre. Er wäre auch dafür gewesen, dass die Besitzer da sind, wenn das Tier aufwacht. Hätte in Aarons Fall evtl. geholfen, als da wach/verwirrt auf mich zu warten.

        Der neue Tierarzt erklärt wirklich alles sehr gut und hat eine tolle ruhige Art. Man hat nicht das Gefühl, dass man ein Verkaufsgespräch führt, sondern ein Beratungsgespräch. Ich hoffe, dass es dann mit der Zeit auch für Aaron angenehmer wird. Ich bin gespannt, was du dann in einem Jahr berichtest,
        liebe Grüße
        Sandra und Aaron

        • Das klingt ja wirklich gut. Das fand ich auch von unserer Tierärztin richtig gut: Wir konnten bei ihr bleiben,bis sie eingeschlafen war und nach der OP rief sie an und meinte, für Emma wäre es besser,wenn sie bei uns ganz wach wird,bzw. sozusagen ihren Rausch ausschläft.

          Von dieser Tierärztin wusste ich, wie toll sie und ihr Team mit den Tieren umgehen.

          Schön, dass du mit Aaron jetzt in guten Händen bist.

          Liebe Grüße
          Marion und Emma

  • Martina huber

    Hallo ich danke dir für deinen tollen Bericht das hat mir sehr geholfen meine pinky wurde 5 Tagen operiert und mach mir bißchen sorgen weil sie so ruhig ist aber ich hoffe sehr das sie bald wieder die alte verrückte Nudel ist. LG martina

    • Marion

      Hallo Martina,

      von Emma kann ich berichten, dass sie eine verrückte Nudel geblieben ist 🙂 Sie ist nicht ruhiger geworden (finde ich gut), spielt, tobt und rennt immer noch wie ein Junghund und auch sonst hat sie sich vom Charakter her nicht verändert.

      Deine Sorgen kann ich aber nachvollziehen. Ich glaube, ich habe mehr gelitten als Emma :))

      Knuddel deine Pinky

      Liebe Grüße
      Marion

  • Daniela Weinsberg

    Danke für die tolle Berichterstattung. Bei uns war es ähnlich, unsere Lolle sollte nicht kastriert werden. Ist doch alles natürlich ,dachte ich. Dann wurden die Symtome der Scheinträchtigkeit und Scheinmutterschaft immer anstrengender für sie. Das Schmusetier wurde immer nervöser und ängstlicher. Nicht selten sehr aggressiv zu anderen Hunden. Gesäuge war sehr vergrößert und wir beriten uns mit der Tierärztin. Nun wurde sie vor 5 Tagen kastriert, die Gebärmutter hatte zudem Geschwüre und musste mit raus. Ich bin froh, dass wir das jetzt erledigt haben. Die Maus geht tapfer dadurch und ist noch ziemlich müde. Alles braucht seine Zeit. Emotional hat mich das Thema sehr beschäftigt, insbesondere, wenn mann ungewollt die Meinung zur Kastration von anderen Hundehaltern mitbekommt. Da hab ich mir ein dickes Fell zugelegt. Es ist wirklich so, dass bei Hunden und Katzen emotional geurteilt wird und bei anderen Tieren weniger. Deine Berichte haben mich in diesen Tage sehr unterstützt. Danke und alles gute für euch!

    Daniela aus Düsseldorf

    • Marion

      Hallo Daniela,

      schön, dass dir meine Berichte geholfen haben.
      Ja, das ist schon ein emotionales Thema. Es ist eine OP und das würde man ja gerne seinem Hund ersparen. Aber manchmal geht kein Weg daran vorbei.
      Deiner Lolle wünsche ich alles Gute! Sie wird bestimmt bald wieder fröhlich und munter sein.

      Liebe Grüße
      Marion

  • Conny

    Vielen Dank für den Bericht!!
    Du hast mir wirklich aus der Seele geschrieben. Und meinem Bauchgefühl einen höheren Stellenwert gegeben. Ich habe echt Schiss und wollte Mika nicht kastrieren lassen. Aber so wie es bisher lief, war es nicht normal, sehr stressig für sie und sie litt. Ich habe Angst, dass wenn wir es nicht jetzt machen, es irgendwann zur Not-OP aufgrund einer Gebärmuttervereiterung kommt.
    Aber dennoch bleibt das mulmige Gefühl einen (vermeintlich) gesunden unter das Messer zu legen.

    Aber deine Kleine hat es ja auch erstaunlich gut weggesteckt.

    Liebe Grüße
    Conny

    • Marion

      Liebe Conny,

      falls du noch unsicher bist, hilft vielleicht ein Ultraschall.

      Das ist immer eine schwierige Entscheidung, finde ich, solange nicht ganz klar ist, dass es notwendig ist.
      Meine Meinung: Auf dein Bauchgefühl solltest du hören 🙂 Bei mir war es genauso und das Gefühl hat sich letztlich bestätigt.
      Eine Not-OP wäre dann viel schlimmer gewesen.

      Aber ja, das mulmige Gefühl ist da. Hast ja meinen Bericht gelesen…ich war alles andere als entspannt.

      Emma hat es tatsächlich gut weggesteckt und hat keine Probleme von wegen Nachwirkungen.

      Vielleicht magst du berichten, wie es bei euch weitergeht. Würde mich freuen.

      Liebe Grüße
      Marion

      • Conny

        Liebe Marion,

        vielen Dank für deine Worte.

        Wir haben nun einen Termin. 8. August um 14 Uhr und ich bin jetzt schon aufgeregt.
        Die OP ist in der Praxis Chefsache. Dafür ist es auch doppelt so teuer wie in allen anderen Praxen 😉
        Aber an erster Stelle steht, dass sie den Eingriff gut übersteht.

        Die Scheinmutterschaft war nun wirklich ausschlaggebend. Die Kleine war so überfordert und schrie regelrecht nach Hilfe.
        Irgendwie steigert es sich von Mal zu Mal, so dass ich befürchte, dass es immer schlimmer wird. Von den psychischen Strapazen abgesehen, sah das Gesäuge nicht gut aus und hat ihr Beschwerden bereitet aber eine Gebärmutterentzündung ist wohl meine größte Sorge.

        Unsere erste Hündin hatte auch von Anfang an Schwierigkeiten. Am Ende war es mit 11 Jahren eine Not-OP.
        Meine Meinung war immer: Wenn alles prima läuft, lasse ich sie nicht aus eigener Bequemlichkeit operieren. Aber sollte sich rausstellen, dass es nicht so läuft wie es sollte, muss es wohl sein.

        Sie hatte sich im April eine böse Pfotenverletzung zugezogen. An allen vieren. Mit Verband, später „Wanderschuhen“. Die Ballenhaut war quasi nicht mehr vorhanden… tiefe Risse und rosa Fleisch. Das haben wir nach einigen Wochen gut überstanden, aber sie litt. Vorallem anfangs. Aber sie ist sehr tapfer und hat eine gute Wundheilung. Während dieser Zeit hatte ich auch schon Angst, dass mein Quatschkopf nun anders ist/wird. Aber da ist sie wieder. Ein Clown, der es täglich schafft, dass man lacht. Und deshalb bin ich guter Hoffnung, dass dieses bekloppte Wesen gefestigt ist.

        Dennoch werden meine Sorgenfalten nun wohl täglich furchiger.

        Wenn wir alles überstanden habe, gebe ich Laut 😉

        Alles Gute für euch & viele Grüße
        Conny

        • Marion

          Liebe Conny,

          danke, dass du berichtest! Ich werde am 8. August meine Daumen und dicken Zehen drücken!
          Mit 11 Jahren eine Not-OP – oh je. Umso besser, dass du jetzt mit deiner Hündin reagierst.

          Wie du schon schreibst ist sie wohl eine Kämpferin. Sie wird es bestimmt gut meistern – und ein Clown bleiben 🙂 Emma hat von ihrer fröhlich lustigen Art nichts verloren – dann wird es deine Maus auch schaffen.

          Ganz liebe Grüße
          Marion

          P.S.: Emma sagte gerade, dass sie am 8. auch ihre Pfoten drückt :))

  • Susi

    Vielen Dank für deinen tollen Bericht. Ich habe ihn gestern gefunden und heute ist unsere Lotte kastriert worden. Er hat mich gestern schon mal beruhigt. Obwohl ich heute trotzdem sehr nervös war. Sie ist jetzt 1,5 Jahre alt und wir wollten sie eigentlich auch nicht kastrieren lassen. Doch nach 2 Läufigkeiten war sie jedesmal scheinschwanger und hat sehr gelitten. Und damit natürlich wir auch. Unser Tierarzt hat uns dann zur Kastration geraten. Und diesen Arzt kennen wir schon sehr lange und haben absolutes Vertrauen zu ihm. Es hat sich bei der OP dann auch rausgestellt, dass die Gebärmutter vergrößert war. Unsere vorherige Hündin mussten wir mit 2,5 Jahren wegen einer Gebärmutterentzündung notoperieren lassen. Und das war damals äußerst knapp. Das wollten wir diesmal nicht noch einmal mitmachen.
    Nun ist die OP auch gut verlaufen und seit 5 Stunden ist sie wieder daheim. Was mir ein wenig Sorgen macht ist, das sie nicht richtig zur Ruhe kommt. Jedesmal wenn ich denke jetzt schläft sie endlich steht sie wieder auf und geht woanders hin. Außerdem atmet sie sehr schnell und eben hat sie auch gebrochen. Ich hoffe jetzt das sie heute Nacht etwas entspannen kann und bin froh wenn wir morgen zur Kontrolle beim Tierarzt sind.
    LG Susi

    • Marion

      Liebe Susi,

      ich vermute, das ist noch wegen dem Narkosemittel. Darauf reagiert jeder Hund anders. Wenn du dir ganz unsicher bist, würde ich beim Tierarzt anrufen und nachfragen. Bei unserer Tierärztin hätte ich zu jeder Zeit anrufen können. Ich hoffe, das ist auch bei eurem Arzt so.
      Ich kann mir gut vorstellen, dass du den Kontrolltermin herbei sehnst. Das gibt ja Sicherheit.

      Wenn du magst berichte doch bitte weiter. Würde mich interessieren, wie sich Lotte macht und wie es ihr geht.

      Liebe Grüße – auch an Lotte

      Marion

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