Hundebett im Test: Härtetest im Wohnmobil mit Knuffelwuff Hundebett

Hundebett im Test – Wie ihr wisst, sind wir oft und gerne mit Wohnmobil unterwegs. Irgendwie musste jetzt ein geeignetes Hundebett her und zwar eins, dass sich leicht abwaschen lässt, trotzdem bequem für den Hund ist und sich außerdem gut im Wohnmobil unterbringen lässt. Welche Hundebetten und –kissen wir vorher hatten und wie das Ergebnis des Härtetests mit dem neuen Hundebett ausgefallen ist, das könnt ihr nun nachlesen.

Hundebetten im Wohnmobil – Kampf mit Sand, Matsche und mehr

Eigentlich ist es nicht nur ein Thema für Wohnmobil-Reisende, denn auch im Haus sollte ein Hundebett gut zu reinigen sein. Im Wohnmobil und unterwegs wird es aber noch ein bisschen schwieriger,wenn das Kissen oder Bett müffelt oder schmutzig ist. Wir sind viel und gerne mit Wohnmobil on Tour und haben bereits diverse Kissen und Betten ausprobiert.Die waren alle solange gut und schön, bis Emma mit Sand, Schmutz und Nässe im Fell darin lag.

So hatten wir zum Beispiel eine dieser Plastikwannen, die man für Hunde kaufen kann. Kissen reingelegt und dann…wohin mit diesem starren, unhandlichen Teil? Die Wanne passte nicht unter den Tisch, aber auch sonst stand sie überall nur im Weg. Zudem lag unsere Hündin nicht gerne darin. Damit sie ihre Beine auch mal hätte ausstrecken können, hätten wir eine noch größere Wanne kaufen müssen – und dann hätten wir im Wohnmobil ein echtes Platzproblem gehabt.

Also weg mit dem Ding und ein anderes Hundekissen kaufen.Das nächste Modell war flach, besaß eine dicke Füllung und war mit Stoff bezogen. Es war in der Waschmaschine waschbar…so die Angaben des Herstellers und die Theorie. In der Praxis sah es so aus, dass die Waschmaschine mit diesem nassen und dadurch schweren Klumpen kurz vor der Explosion stand. Außerdem verrutschte die Füllung, sodass keine glatte Oberfläche mehr vorhanden war, sondern eine knubbelige Liegefläche entstand. Theorie und Praxis driften manchmal weit auseinander.

Von Hundebetten hatte ich zunächst die Nase voll und ich entschied mich für ein ganz normales Kopfkissen, das mit ganz normalen Kopfkissenbezügen bezogen wurde. So konnte ich die Bezüge waschen und auch das Kissen war für die Wäsche in der Maschine geeignet. Die Idee war gut – bis wir im Sommer einige Monate mit Wohnmobil in Frankreich unterwegs waren. Trotz Regenmantel ist der Hund nun mal nach Spaziergängen nass. Und Emma liebt es, im Meer (und überhaupt in allen Wasserarten) zu baden. Natürlich wird sie mit dem Handtuch abgetrocknet, bevor sie ins Wohnmobil springt, aber das Fell ist nun mal feucht.

Die Kissenbezüge waren schnell gewechselt, aber die Feuchtigkeit im Kissen war nicht so schnell herauszubekommen. Bei sonnigem Wetter kein Problem, aber mit ein paar Tagen Regen oder Nebel sah das anders aus. Der Geruch war auch nicht gerade prickelnd.

So ging ich nun auf die Suche nach einem Hundebett, dass meinen Erwartungen entsprechen sollte: Bequem für Emma, abwaschbar, fürs Wohnmobil geeignet und bestenfalls auch noch feuchtigkeitsabweisend. Uff, ganz schön hohe Ansprüche.

Hundebett von Knuffelwuff – der Härtetest

Die Wahl des neuen Hundebetts fiel auf das Modell Leland von Knuffelwuff. Dieses Hundebett wurde aus Kunstleder gefertigt. Auch das dicke, gepolsterte Kissen ist mit Kunstleder umhüllt. Das Hundebett sieht schon fast wie ein bequemes Sofa aus, denn es hat hohe Seitenwände, wodurch es wirklich sehr kuschelig wirkt. Die Bezüge lassen sich mittels Reißverschluss abnehmen – und der Hersteller bietet auch Ersatzbezüge an.

Das Hundebett Leland wurde als wasserfest und robust beschrieben. Na mal sehen, ob diese Beschreibung passt.

Als das Hundebett geliefert wurde, war geradezu ideales Test-Wetter: Regen, Regen, Regen. Emma war somit immer wieder nass und nach jedem Spaziergang trug sie dunkle Matschstiefel. Sie wurde zwar vor dem Einstieg ins Wohnmobil abgeputzt, aber im Fell bleibt trotzdem Schmutz hängen und zudem muss es ja auch erstmal trocknen.

Emma durfte sich in ihr Hundebett legen und zwar egal, ob sie feuchtes oder trockenes Fell hatte und egal, ob noch Sand oder Matschreste im Fell hingen. Im echten Camperleben ist es nun mal nicht immer möglich, den Hund bei schlechtem Wetter direkt trocken und sauber zu bekommen. Also rein mit Emma, ins Hundebett.

Resultat: Alles, aber wirklich alles an Dreck ließ sich problemlos und schnell abwischen. Dazu reicht ein feuchtes Tuch aus, mit dem ich selbst hartnäckige und getrocknete Lehmmatsche entfernen konnte.

Da das Hundebett von Knuffelwuff aus Kunstleder besteht, braucht es auch nicht lange zum Trocknen. Es zieht keine Nässe oder Feuchtigkeit ins Polster ein, sodass auch keine unangenehme Geruchsbildung entsteht. Außerdem kann es kurz mit einem Tuch trocken gewischt werden.

Zudem hatten wir noch einen Härtetest, den aber nicht Emma durchführte: Wir hatten vor der Fahrt vergessen die Schränke richtig zu schließen. Uiui, schöne Bescherung. Ein Glas Miel de Caña war aus dem Oberschrank gefallen und der gesamte Inhalt hatte sich schön auf dem Boden und auf dem Hundebett verteilt. Miel de Caña ist Zuckerrohr-Honig – also wunderbar klebrig…

Das Hundebett darf sich zurecht robust nennen, denn selbst dieses Malheur konnte spurlos beseitigt werden. Also: Sollte Emma mal in Honig fallen, wäre das fürs Hundebett auch kein Drama.

Kunstleder im Winter?

Emma legt sich jetzt im Winter natürlich nicht auf das bloße Kunstleder. Das ist ihr zu kalt – wird ihr aber im Sommer garantiert sehr angenehm sein. Somit habe ich ihre Kuscheldecke ins Bett gelegt.  Hundehalter wissen jedoch, dass durch eine Decke Sand rieselt. Das werden gerade diejenigen wissen, die einen Bade-Hund haben: Kaum steht man in Meeresnähe, liegt der Hund auch schon im Wasser, um sich nach dem Bad gründlich im Sand zu wälzen.

Und Hundehalter wissen auch, dass Hunde keinen Sinn dafür haben, dass die Decke ordentlich liegenbleibt. Sie steigen drauf, drehen sich im Kreis und bevor sie sich hinlegen, ist die Decke an manchen Stellen verrutscht…und der feuchte Schmutz, der noch im Fell hängt, liegt nach einer Siesta auf dem Hundebett.

Die Decke kann in der Waschmaschine gewaschen und außerdem gegen eine trockene, saubere ausgetauscht werden. Das Hundebett von Knuffelwuff habe ich in solchen Fällen draußen mit dem Handfeger abgekehrt und dann mit einem feuchten Tuch gereinigt und mit einem trockenen Tuch kurz abgerieben.Kein unangenehmer Geruch, kein Schmutzbett.

Hundebett Maße

Das Hundebett von Knuffelwuff passt genau unter einen üblichen Tisch eines Wohnmobils. Emma ist 47 cm hoch – so als Anhaltspunkt für die Größenauswahl. Ihr Hundebett hat die Größe M-L. Sie liegt sehr gerne und oft darin und ich denke, sie würde es anderen Hunden genauso empfehlen wie wir.

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