Die Siesta – eine Geschichte aus meinem Leben mit Hunden

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Manchmal könnte ich meine Hunde zum Mond schießen :)) Diese Geschichte ist eine wahre Geschichte aus meinem Leben mit meinen Hunden. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Die Siesta – oder der Versuch ein Nickerchen zu machen

Es kommt nicht oft vor, dass ich mich mittags hinlege. Heute war ich so müde, dass mir nach einer Siesta war. „Ich haue mich eine Stunde aufs Ohr“, sprach ich und ging ins Wohnmobil. Meine Hunde folgten mir und legten sich ebenfalls darnieder.

Ich wunderte mich schon, dass sich Emma einfach hinlegte. Sie kann es nämlich gar nicht haben, wenn ich eine Siesta halten möchte. Aber, sie lag auf ihrem Platz und zwar neben meinem Bett. Ich machte es mir gemütlich, nahm meine Schlafposition ein, schloss die Augen und wollte kühne Träume träumen.

Ich spürte etwas Nasses an meiner Wange, öffnete die Augen und sah… Emmas Zunge. „Öhm, sorry, du hattest da was. Wollte dich nur kurz waschen“, sagte sie und legte sich wieder hin. Ok, ich drehte mich mit frisch gewaschener Wange um, schloss die Augen und wartete auf tolle Träume.

Ich spürte in fast regelmäßigen Abständen etwas an meinem Rücken. Also öffnete ich die Augen, drehte mich rum und sah, wie Emma gerade ihre Pfote anhob, um mich erneut anzustupsen. „Ähm, ich wollte nur prüfen, ob du schon schläfst“, sagte sie und legte sich wieder hin.

Ich war schon etwas genervt, denn sie fing schon wieder an, mich von der Siesta abzuhalten. „Frollein!“, sprach ich, „Jetzt ist mal gut. Ich will jetzt schlafen. Feierabend jetzt!“

Siehe auch:   Mit Emma und Milo ins Jahr 2019

Ich schlief tatsächlich ein und befand mich am Anfang meines schönen Traumes, als ich ein Trippeln wahrnahm. Zuerst baute ich das Geräusch in meinen Traum ein, bis ich merkte, dass dies gar nicht zum Traum gehörte.

Ich öffnete die Augen und sah, dass Emma vor der Türe stand. „Was!?“, fragte ich. „Ich muss Pipi“, sagte sie und schaute wieder zur Türe. Oh man. Sie war doch erst vor wenigen Minuten im Garten. Nützt ja nix. Ich stand auf, schob die Türe auf und … Emma sprang auf mein Bett. Ich meine, ich hätte ein hämisches Grinsen in ihrem Gesicht wahrgenommen.

Nächster Versuch. Ich schlief ein und ich schlief sogar einige Minuten, bis ich ein Poltern vernahm. Ich öffnete meine Augen und sah, dass Emma immer noch in meinem Bett lag, ruhig. Ich schaute nach unten, wo Georges Matratze liegt. Er hatte den Platz gewechselt und da der Raum im Wohnmobil nicht sonderlich groß und er ein wenig tollpatschig ist, stößt er beim Hinlegen erst gegen die Badtüre und dann gegen den Schrank.

Ein letzter Versuch. Ich schloss die Augen, bekam noch mit, dass Emma unter meine Decke krabbelte und schlief ein.

Krawummmm!!!! Das Geräusch unserer Schiebetüre. Ich schreckte hoch und sah … meinen Mann vor der Türe fröhlich grinsend stehend. „Die Stunde ist vorbei, aufstehen!“, rief er freudig.

Die Siesta…ich stand auf, zog mich an und wir gingen spazieren.

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