Lagerfeuer und wunderwarmes Doppelfell

Ich bin wieder da, also Zuhause und es hat geweihnachtet. Außerdem habe ich nun ein wunderwarmes Doppelfell. Ich zeige Euch mal, wie ich mit meinen Menschen Weihnachten verbracht habe.

Lagerfeuer und Natur

Euch habe ich schon einmal erzählt, dass wir manchmal in die Natur fahren. Also, da ist nur Natur, keine Straßen und so was alles. Ihr erinnert Euch sicher noch an die Geschichte, als ich die Tiere in Dosen fand.

Weihnachten fuhren wir wieder in dieses Gebiet. Für mich ist das immer super toll, denn da habe ich enorm viel zu entdecken und zu erkunden. Abends bin ich dann ziemlich müde und weil es diesmal nachts sehr kalt war, schlüpfte ich unter die Bettdecke meiner Menschen.

Es gab also wieder viele Spaziergänge und abends machten meine Menschen ein Feuer.

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Früh morgens liefen wir schon durch den Wald, der dann noch richtig mystisch wirkte. Morgens war alles nass und ich konnte mich prima in nasse Grasbüsche wälzen. Das fand ich toll und ich fand es auch toll, wenn ich mich nach dem Spaziergang auf dem Bett meiner Menschen trocken wälzte – das allerdings fanden meine Menschen doof.

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An einem Tag fuhren wir zum Strand und da waren ganz viele Menschen und viele Hunde. Mir war das alles erst einmal zu viel und ich blieb im Wohnwagen, während meine Menschen mit den anderen Menschen nachts am Lagerfeuer saßen. Morgens wollte ich aber die ganzen Hunde kennenlernen. Das war toll. Meine Menschin hatte jedoch ihr Glubschauge vergessen und somit kann ich Euch keine Fotos der anderen Hunde zeigen. Das finde ich doof. In der Hinsicht muss ich mit meiner Menschin noch etwas trainieren. Sie ist manchmal vergesslich – mal sehen, welche Trainingsmethode ich da anwenden muss.

Statt Winterfell ein Doppelfell

Nach dem Strandtag fuhren wir wieder auf das Naturgrundstück. Ich freute mich schon, allerdings fror ich abends, wenn die Sonne hinter den Bergen verschwand. Gerne hätte ich mich zu meinen Menschen ans Lagerfeuer gesetzt, aber der Boden war so kalt und mir war so kalt. So konnte ich nicht anders, als hin und her zu laufen. Oder ich sprang auf den Schoß meiner Menschin, aber der Schoß ist zu klein. Ich kann da nur sitzen, aber hinlegen geht nicht.

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Das Problem ist nämlich, dass ich im Herbst mein Winterfell wachsen ließ. Dann wurde das Wetter wieder warm und ich warf mein Winterfell wieder auf den Fußboden unseres Hauses. Da freut sich meine Menschin immer, weil sie dann ganz oft kehren kann. Nun habe ich Sommerfell und das ist ziemlich blöde, wenn es doch wieder kalt wird. Ich gebe mir größte Mühe, mein Winterfell wieder wachsen zu lassen, doch das dauert einfach zu lange und somit fror ich da in der Natur, abends, wenn die Sonne hinter den Bergen verschwand.

Auf dem Hinweg hielten meine Menschen an einem Gebäude an. Ich musste im Auto bleiben, aber schon bald kam meine Menschin mit Stoffteilen zu mir. Sie zog mir diese Stoffteile an und ich dachte zuerst: „Oh neeee, bitte nicht, ich bin doch keine Mode-Tussi!“ Als ich dann dieses Doppelfell an meinem Körper spürte, wollte ich es gar nicht mehr ausziehen. Das war so herrlich warm, dieses Teddyfell an meinem Fell und außen war Jeansstoff, der – wie meine Menschin sagte – sehr robust ist. Mir egal, mich interessierte nur das warme Teddyfell.

Meine Menschin brachte das Doppelfell wieder in das Gebäude. „Schade“, dachte ich, „das war so herrlich warm und weich.“ So fuhren wir weiter zum Naturgrundstück.

Abends, als die Sonne hinter den Bergen verschwand und meine Menschen ein Feuer machten, lief ich wieder hin und her. Ich legte mich kurz mal ans Feuer, aber der Boden war so kalt. Da sagte meine Menschin: „Emma, komm mal mit!“. Ich ging mit ihr in den Wohnwagen und dann holte sie das Doppelfell hervor. Ich freute mich und sprang an meiner Menschin hoch, stupste sie an und stellte mich vor sie, damit sie mir das Fell anziehen konnte. Mit dem wunderwarmen Doppelfell konnte ich neben meinen Menschen am Lagerfeuer liegen oder sitzen, denn der kalte Boden war mir nun egal.

Mein Mensch lachte, als ich mit dem Doppelfell zum Feuer lief und sagte so was wie: „Na wenigstens ist es eine coole Jeansjacke geworden.“ Mir war egal, ob er lachte. Möchte mal sehen, wie er friert, wenn er ohne seine Stoffteile auf kaltem Boden liegen muss, pfff. Später am Abend sagte er aber zu meiner Menschin: „Hast Recht gehabt, der Emma tut der Mantel gut“.

Und so sehe ich mit meinem wunderwarmen Doppelfell aus und wehe Ihr lacht, dann bin ich aber beleidigt:

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