Bullterrier

Vom Bullterrier glauben viele Menschen, es handele sich um einen gefährlichen Kampfhund. Dabei ist der Bullterrier ein sehr freundlicher Hund, der es liebt, mit seiner menschlichen Familie zu schmusen. Bullterrier werden bis zu 56 Zentimeter hoch und 28 Kilogramm schwer und die Miniatur-Bullterrier erreichen eine Widerristhöhe von 35,5 Zentimeter.

Die freiberufliche Texterin Alexandra Wagner (wortversum.de) berichtet über ihre Erfahrungen mit ihrem Miniatur-Bullterrier:

Miniatur Bullterrier Foto: Alexandra Wagner

Miniatur Bullterrier
Foto: Alexandra Wagner

Was ist für Dich das Besondere an dieser Rasse?

Der Miniatur Bullterrier ist auf der einen Seite ein typischer Terrier mit seinen ganz eigenen Vorstellungen davon, wie es sein Halter ihm bequem macht, will aber andererseits auch alles richtig machen. Ich mag die Sensibilität dieser Rasse. Sie reagieren empfindlich auf Ablehnung und Bestrafung, spüren aber auch ganz deutlich, wenn jemand schwächer ist als sie. Insbesondere mit Kindern gehen sie deshalb zwar nicht gerade zimperlich, aber dennoch sehr nachsichtig um.

Wie gestaltet sich die Erziehung? Gibt es etwas, worauf zu achten ist?

Bullterrier (nicht nur die Minis) wollen und müssen bedingungslos geliebt werden, um ihre positiven Eigenschaften zu entfalten und sich gut zu fühlen. Sie brauchen konsequente Anhaltspunkte in der Erziehung, sonst werden sie extrem unverschämt. Die Rasse ist im Grunde genommen nur mit positiver Verstärkung erfolgreich zu erziehen.

Wie viel Auslauf braucht diese Rasse?

Der Bedarf an Bewegung richtet sich nach dem Gemüt des Hundes (das habe ich so extrem noch bei keiner Rasse erlebt). Bullterrier trödeln gern und spielen lieber als dass sie Langstrecke laufen. Fürs Fahrrad sind sie eher weniger geeignet.

Für wen eignet sich diese Hunderasse? Kann dieser Hund in der Wohnung gehalten werden oder sollte ein Haus mit Garten vorhanden sein?

Definitiv ein Haus- und Sofahund. Bullterrier dürfen nicht im Zwinger oder draußen gehalten werden, vor allem im Winter wäre es auch viel zu kalt. Die Hunde wollen dicht beim Menschen sein und leiden richtiggehend, wenn sie ausgeschlossen werden.

 

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