Hundebegegnungen und Menschenerziehung

Länger nichts von mir hören gelassen, aber es passiert ja nicht jeden Tag ein Abenteuer. Obwohl, für mich ist eigentlich jeder Spaziergang abenteuerlich, gibt ja genug zu erschnüffeln. Nu zeige ich euch mal meine Begegnungen mit anderen Hunden – hab ja hier schließlich im Blog ein Wörtchen mitzureden. Außerdem habe ich Tipps für die hündischen Leser, wie man seine Menschen bestens erziehen kann.

Menschen sind toll  – Hunde aber auch

Ich liebe meine Menschen und auch andere Menschen. Werde super gerne bekuschelt und will immer da sein, wo meine Menschin ist. Das klappt auch zu 99 Prozent – manchmal, selten, fährt sie aber ohne mich weg. Das finde ich total gemein. Naja, ich halte dann ein Schläfchen und nehme mir jedesmal vor, dass ich sie einfach mit Nichtbeachtung strafe, wenn sie nach Hause kommt. Aber dann ist sie da und ich muss ihr dann vor lauter Freude tausend feuchte Küsse geben…das macht sie so glücklich…naja mich auch.

Ich mag aber auch andere Hunde, nicht alle, manche finde ich ziemlich doof. Die meisten finde ich jedoch klasse und ich liebe es, mit den anderen zu spielen, zu schnüffeln und gemeinsam Blödsinn zu machen. Meine Menschin freut sich dann auch immer ganz dolle und wenn sich der Mensch freut, freut sich auch der Hund.

In meiner Nachbarschaft wohnen ganz viele Hunde. Mit denen kann ich immer spielen und manchmal begleitet uns einer der Hunde auf Spaziergängen. Also in der Hinsicht musste ich meiner Menschin nichts beibringen. Den Spaß gönnt sie mir und wenn sie merkt, dass ich lieber mit den Hundekumpels toben will, setzt sie sich irgendwo hin und lässt uns machen.

Das ist Canela, eine junge Boxerin aus der Nachbarschaft. Eigentlich ein ziemliches Trampeltier, aber irgendwie auch ganz nett. Weil sie so wild ist, spiele ich nicht so gerne mit ihr. Nun ja, sie ist noch ein Kind – da will ich mal nicht so sein und hab mich heute auf eine kurze Rennrunde eingelassen.

Foto: Lukas Gubler

Foto: Lukas Gubler

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Neron, mein Schäferhund-Freund, war auch dabei. Er tobte mit uns herum. Der ist wie mein großer Bruder und er würde mich auch vor allen tierischen Gefahren beschützen. Der Neron mag die Canela und Canela mag ihn. Ich bin dann schnell weggehuscht.

Foto: Lukas Gubler

Foto: Lukas Gubler

 

Ein Besuch in der Strandbar und Tipps für die Erziehung von Menschen

Heute fuhren meine Menschen mit mir zu einer Strandbar. Zuerst hat mich meine Menschin angeleint und das fand ich ziemlich doof. Ich lege mich nämlich nicht gerne auf Betonboden und meine Menschen saßen dort auf Stühlen. Hätten sie mir einen Stuhl gegeben, wäre ich auch brav sitzen geblieben. Aber so, nö. Außerdem liefen da noch andere Hunde herum – frei, ohne Leine.

Scheinbar hat meine Menschin nicht gesehen, dass Hunde in dieser Bar ohne Leine laufen dürfen. Also stupste ich sie immer wieder an und zog Richtung Hundekumpels. Irgendwann hat sie dann endlich kapiert, was ich ihr sagen wollte….Menschen sind manchmal etwas schwer von Begriff.

Sie leinte mich ab und ich konnte mit den anderen Hunden spielen und schnüffeln. Das war klasse  und falls hier noch andere Hunde mitlesen: Habt Geduld mit euren Menschen. Die brauchen manchmal Zeit zum Lernen. Versucht herauszufinden, wie ihr eure Menschen weichklopfen könnt. Also meiner Menschin muss ich nur einen gewissen Blick zuwerfen und sie erlaubt mir fast alles. Hilfreich sind auch Wiederholungen. Das habe ich bei meiner Menschin aufgeschnappt. Die sagte mal, dass man Neues durch Wiederholung lernt. Ok, das hilft wirklich. Zum Beispiel habe ich heute meine Menschin wiederholt angestupst und auch wiederholt an der Leine gezogen, an der ich im Strandcafé befestigt war. Das hat super geholfen, denn meine Menschin lernte durch diese Wiederholungen: Emma ableinen und zu den anderen Hunden laufen lassen.Bleibt hartnäckig, das zahlt sich aus. Naja, nicht immer, aber oft.

Und hier seht ihr die Drei, die ich kennenlernte:

Filou, mit dem man gut schnüffeln konnte

Filou, mit dem man gut schn

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Hat Spaß gemacht und danach haben mich meine Menschen nach Hause chauffiert. Bis bald wieder!

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