Emmas Abenteuer: Sturm und Drang

Heute ist Sturm und dann habe ich den Drang, ganz schnell wieder nach Hause zu kommen. Bei angenehmen 10 Grad haben wir doch noch eine gemütliche Runde gedreht.

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Stehohren bei Wind sind doof

Stehohren sind praktisch, ehrlich. Damit kann ich super gut lauschen und höre manchmal sogar die Flöhe husten – ehrlich. Aber: Bei Wind sind die Stehohren ziemlich unpraktisch. Dann habe ich das Gefühl Windbeutel am Kopf zu haben, mit denen der Wind bestens eingefangen wird. Einklappen funktioniert auch nicht so, wie ich das dann gerne hätte. Wind – da gerate ich in Schieflage.

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Sturm und ab in die Rambla

Manchmal hat meine Menschin super Ideen, so auch heute. Da wir schon nach wenigen Metern vom Winde verweht waren meinte sie: „Emma, lass uns eine Rambla-Runde drehen, da ist es windstiller.“ Das fand ich gut und schon konnte ich meinem Hobby nachgehen: Knochen verbuddeln. Da lag ein Prachtstück, Stück Wirbelsäule von Ziege oder Schaf, noch leicht angegammelt. Das musste ich schnell vergraben, bevor meine Hundekumpels davon Wind bekommen.

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Und? Seht ihr noch was? Tja, ich bin Verbuddler-Meisterin

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Meine Menschin trödelte währenddessen mal wieder herum. Ich sag ja, Menschen sind mangelhaft. Haben vier Beine und lassen zwei davon am Körper rumbaumeln. Ganz schön blöd. Würde ich so gehen, wäre ich auch trödelig unterwegs. Naja, Menschen halt. Ich sag nix und denk mir: Jeder Jeck is anders.  Meine Menschin lässt mich ja auch so wie ich bin. Also darf sie weiterhin auf zwei Beinen trödeln und die anderen zwei Beine zum Fotografieren nutzen.

Schweineduft und artiger Mensch

So lief ich vor und eigentlich wollten wir von einer Rambla in die nächste laufen (oder trödeln). Dazu müssen wir die „Straße“ überqueren und dort blies wieder der Sturm und mein Drang nach Hause zu kommen wurde größer.

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Dann kam mir ein Duft in die Nase: Schweineduft. Ich roch es ganz genau und nö, zu den Schweinen wollte ich nicht. Wir haben da schon einmal welche gesehen. Die sind mir unheimlich.

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Meine Menschin ist ja gut erzogen und hört auf mich. Wenn ich ihr signalisiere: Achtung, da muss ein Schwein sein, in dieser Welt! – dann gehen wir einen anderen Weg.

Super oder? Das macht mich stolz, so eine gut trainierte Menschin an meiner Seite zu haben. Ich könnte wohl die Menschenbegleitprüfung ablegen. Aber naja, wir – meine Menschin und ich – legen beide keinen großen Wert auf Perfektion. Ich lass sie lieber mangelhaft und unsere Macken haben ja auch den Vorteil, dass wir jede Menge Spaß zusammen haben.

So, ihr seht was daraus wird, wenn ich hier in meinem Zuhause gemütlich auf dem Sofa rumhänge. Dann plaudere ich aus dem Nähkästchen. Apropos Nähkästchen: Mein Mensch hat mit dem Nähen angefangen und mir ein Dreieckstuch genäht. Ich trug es mit Stolz beim gestrigen Spaziergang. Meine Menschin meinte, das Dreieck müsste kürzer sein. Tsts, ich finde das super schön und außerdem klasse, dass mir mein

Mensch so was macht.

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Jetzt höre ich aber wirklich auf zu plaudern, sonst schlaft ihr noch ein. Hallo? Seid ihr schon eingeschlafen? Wenn nicht: Wie war denn euer Spaziergang? Stürmt es bei euch? Lauft ihr vielleicht sogar durch Puderzucker (oder wie nennt sich das weiße Zeugs?)?

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