Ein Hund kommt ins Haus – Tipps für die Ausstattung

Ein „neuer“ Hund soll einziehen und dann stellt sich die Frage: Was braucht eigentlich ein Hund und was braucht eher der Mensch? Eine Art Erstausstattung sollte vorhanden sein, wenn der Vierbeiner einzieht. Manche Sachen müssen aber keine speziellen Hundeprodukte sein.

Fotolia Foto-Urheber: mariiya

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Leine, Halsband und Näpfe

Über Leinen und Halsbänder habe ich schon einmal in diesem Blog berichtet. Meine Hündin trägt mittlerweile ein Zugstopp-Halsband und da sie meistens freiläuft, nehme ich lediglich eine Führleine mit.

Beim Thema Napf kommen wir nun zu einem Utensil, das nicht unbedingt ein spezielles Hundeprodukt sein muss. Dem Hund ist es nämlich ziemlich egal, ob er aus einem Napf vom Hundeshop frisst oder aus einer Schüssel, die eigentlich in der Haushaltsabteilung zu finden ist.

Im Handel sind Näpfe aus Plastik, Keramik oder Edelstahl zu bekommen. Ebenso gibt es Näpfe in Ständern und schicke Futterstationen.

Hier sind ein paar Beispiele von der riesigen Napfauswahl, die es im Handel zu kaufen gibt:

 

Für welchen Napf Ihr Euch entscheidet, bleibt ganz Euch überlassen. Wie gesagt, dem Hund ist es egal. Ihm ist es lediglich wichtig, dass der Napf täglich gefüllt wird und immer frisches Trinkwasser bereitsteht.

Schlafplatz für den Hund

Kommen wir zum Schlafplatz und auch hier bleibt dem Menschen viel Entscheidungsfreiheit. Thema Schlafplatz ist dem Napfthema ähnlich: Dein Hund wird sich auf einer ganz normalen Decke oder auf einem Kopfkissen genauso wohlfühlen, wie in einem Hundekorb oder einem Hundebett. Emma schläft auf einem Kopfkissen für Menschen. Ich finde es sehr praktisch, denn die Bezüge kann ich abziehen und waschen und falls nötig, kommt das komplette Kissen in die Waschmaschine. …allerdings liegt sie meistens auf meinem Bett oder auf dem Sofa… :)))

Sie hatte auch ein Hundekissen, das sich allerdings nicht waschen ließ. Ich fand das mehr als unpraktisch und deshalb habe ich es gegen ein Kopfkissen ausgetauscht.

Bei großen und schweren Hunden sowie bei Hunden mit Gelenkproblemen oder Rückenbeschwerden würde ich aber ein orthopädisches Hundekissen empfehlen.

Beispiele für Hundebetten und –körbe:


Egal für welche Variante Ihr Euch entscheidet, wichtig ist, dass der Schlafplatz des Hundes gleichzeitig ein Rückzugsort für ihn ist. Sucht also einen Platz in Eurem Zuhause aus, wo der Hund Ruhe finden kann.

Der Hund im Auto

Für den Hund als Fahrgast im Auto stehen verschiedene Optionen zur Verfügung:

Gitter

Das Hundegitter wird hinter den Rücksitzen befestigt, sodass der Hund im Kofferraum mitfährt und nicht nach vorne auf die Sitze hüpfen kann.

Box

Hundeboxen sind in unterschiedlichen Varianten zu erhalten: Faltbare Hundeboxen, Boxen aus Plastik, Boxen aus Metall, doppeltürige Boxen mit Trennwand u.ä.

Für Emma hatten wir anfangs  – als Welpe – eine Hundebox aus Plastik besorgt. Allerdings gefiel ihr später die Autofahrt in der Box nicht sonderlich gut. Sie möchte aus dem Fenster schauen können. Deshalb fährt sie mittlerweile nicht mehr in der Box mit. Andere Hunde fühlen sich jedoch in einer Box sicher aufgehoben. Einen Welpen oder Junghund würde ich aber immer wieder in einer Box transportieren.

Anschnallgurt

Emma ist Fahrgast auf der Rückbank. Dort fährt sie angeschnallt mit. Dazu sind Sicherheitsgurte für Hunde zu bekommen, beispielsweise dieses hier:

Emma trägt also im Auto ein Geschirr und daran ist der Sicherheitsgurt befestigt.

Welches Futter für den Hund?

Welches Futter für den Hund – das ist ein viel diskutiertes Thema in Foren und Facebook-Hundegruppen. Trockenfutter, Nassfutter, Barfen, Kochen – ich möchte da gar keine Ratschläge geben. Hundeernährung scheint mittlerweile eine Wissenschaft für sich zu sein – wenn man sich so durchs Internet liest. Auch über den BARF-Trend habe ich schon einmal berichtet: hier geht’s lang. In der Kategorie „Ernährung“ in diesem blog findest Du ein paar Futtertests verschiedener Hersteller – doch die Liste der Futtersorten ist schier endlos. Es gäbe also noch jede Menge Futter zu testen.

Zum BARFen habe ich Gabriele Tischler befragt: Klick hier für Infos.

Informiert Euch über die verschiedenen Futterarten und entscheidet für Euch und vor allem für Euren Hund, welche Variante am besten zu Deinem Hund passt.

Bei Trocken- und Nassfutter solltet Ihr die Inhaltsangaben beachten. Nicht immer ist Hundefutter so gesund, wie der Hersteller einen glauben lassen möchte. Teures Hundefutter oder bekanntes Markenfutter muss dabei nicht immer die beste Wahl sein.

Lest die Inhaltsangaben und macht Euch schlau, bevor Ihr irgendetwas in den Napf füllt. Wichtig ist, die Bedürfnisse Deines Hundes zu beachten und dass Dein Hund alle Nährstoffe und Vitamine erhält, die für seine Gesundheit und Fitness notwendig sind.

Welpen brauchen natürlich ein anderes Futter, als erwachsene oder alte Hunde. Unterschiede gibt es auch beim Futter für sehr aktive Hunde und Hunde, die normal aktiv sind.

In den ersten Tagen in Deinem Zuhause solltest Du dem Hund das Futter geben, das er bei den Vorbesitzern oder vom Züchter bekommen hat. Möchtest Du Deinen Hund später anders füttern, kannst Du das Futter langsam umstellen. Frage also nach, womit der Hund bisher gefüttert wurde.

Weiteres Zubehör für Hund und Halter

Im Handel ist natürlich jede Menge Zubehör für Hunde zu bekommen. Welches davon für Dich und Deinen Hund sinnvoll ist, wirst Du im Laufe der Zeit herausfinden.

Für die Fellpflege sind Bürsten, Kämme oder Striegel wichtig (hier klicken).

Besonders für junge Hunde solltest Du ein Spielzeug besorgen, woran der Jungspund knabbern kann. Zogen bei mir Welpen ein, nahm ich einfach alte Socken (Ihr kennt vielleicht das Wunder, dass mit der Zeit einzelne Socken ihren Partner verloren. Somit hat man immer eine Spielsocke für den Hund). In diese Socke machte ich einen dicken Knoten und damit spielten die Hunde sehr gerne.

Ansonsten bietet der Handel zahlreiche Spielzeuge für Hunde an, zum Beispiel diese:

Weiterhin wirst Du bald durch Wind und Wetter gehen müssen, denn Dein neuer Hundefreund braucht seinen täglichen Auslauf. Hier in Spanien benötige ich keine besondere Kleidung, aber in Deutschland sieht das anders aus. Besorge Dir eine Outdoorkleidung, mit der Dir Wind, Regen und Schnee nichts anhaben können.

Neben materiellen Dingen benötigt Dein Hund von Dir: Viel gute Laune, Freude, Humor, Geduld und Gelassenheit.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem tierischen Freund.

 

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