Deshalb liebe ich ein Leben MIT Hund

Ein berühmtes Zitat von Heinz Rühmann lautet „Natürlich kann man ohne Hund leben – es lohnt sich nur nicht!“ und auch Loriot drückte es ähnlich aus – allerdings war er auf eine bestimmte Hunderasse fixiert: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“.

Ich glaube, wer einmal einen Hund seinen Freund nennen durfte, möchte auf so einen Freund nicht mehr verzichten – oder?

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Leben mit Hund – für mich völlig sinnvoll!

Als neunjähriges Mädchen bekam ich meinen ersten Hund und von diesem Zeitpunkt an – nein, eigentlich schon vorher – war ich vom „Hundefieber“ befallen. Ich war ein ruhiger Mensch und das bin ich noch heute. Für mich war es eine Wohltat, jeden Nachmittag mit Kessi, so nannte ich meine Hündin, durch die Natur zu streifen. Es war für mich keine Pflicht, sondern eine Freude. Es war befreiend, mit Kessi die Gegend zu erkunden, Neues zu entdecken, die Natur zu riechen, zu sehen und zu erleben. Es war toll, andere Hundehalter zu treffen, mit ihnen zu plaudern und gemeinsam den Hunden beim Spiel zuzuschauen.

Wohltuend war es auch, einen Zuhörer zu haben, wenn man über Erlebnisse reden wollte, aber keine Gegenfragen, Vorwürfe oder dummen Sprüche hören wollte. Kessi hörte zu – naja, wenigstens wirkte es so. Sie war die Trösterin, aber auch diejenige, die mich mit ihrer Fröhlichkeit und Lebendigkeit ansteckte.

All das ist bis heute geblieben. Jetzt ist nicht mehr Kessi an meiner Seite, sondern Emma und auch sie steckt mich mit ihrer Fröhlichkeit und Lebensfreude an. Wenn sie sich freut, freue auch ich mich und umgekehrt ist es ebenso. Die Natur zu erkunden würde ich ohne Hund langweilig finden. Mit Emma macht es Spaß und durch sie sehe ich Dinge, die ich sonst übersehen hätte.

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Es ist aber nicht nur das Naturerlebnis, was für mich den tierischen Freund so wertvoll macht. Es ist die Wärme, die täglich zu spüren ist.

Die Freundin an meiner Seite

Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat.“ – ein Zitat von R.A. Caras. Ziemlich egoistisch, wir Menschen oder?

Konrad Lorenz sagte Folgendes: „Der Wunsch ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv – nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies!“

Das verlorene Paradies – vielleicht ist es das, was mir meine fellige Freundin zurückbringt? Ja, ich schenke ihr Zeit und Liebe und bekomme dafür ganz viel von ihr zurück. Sie ist immer an meiner Seite und irgendwie auch immer für mich da. Sie nimmt mich so, wie ich bin, verzeiht mir schnell, wenn ich mich falsch verhalten habe und bringt mich zum Lachen, wenn mir eigentlich zum Heulen zumute ist.

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Mir ist durchaus bewusst, wie viel sie zu geben bereit ist und mir ist auch bewusst, dass sie in gewissen Situationen ein Halt für mich ist. Ganz schön viel, was diese Hündin für mich tut. Ich hoffe, dass auch sie mich als gute Freundin und Halt empfindet.

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Manchmal ist mir die Anwesenheit meiner Hündin sogar lieber, als die Anwesenheit mancher Menschen – klingt fies, ist aber so.

Ich sage es mal wieder mit Zitaten:

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm, gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Menschen“ – sprach Ernst R. Hauschka und Louis Armstrong sagte einst: „Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.“

Ja, manchmal kann es ziemlich angenehm und entspannend sein, mit seinem Hund schweigend zu sitzen und einfach nur den Moment zu genießen – und dieses Schweigen ist noch nicht einmal bedrückend.

k-Emma und ich Bank

Die aufgezählten Gründe, die für ein Leben mit Hund sprechen, sind unvollständig. Wahrscheinlich könnte man ein Buch damit füllen. Die Gründe die dagegen sprechen sind jedenfalls für mich so gering, dass ich dafür gar keine Worte verschwenden will.

 

Wie ist es für Euch? Was macht ein Leben mit Eurem Hund so wertvoll?

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