Der Hund als Therapeut für psychisch kranke Menschen

Hunde als Helfer für Menschen mit einer körperlichen Behinderung sind bekannt und anerkannt. Therapiebegleithunde für psychisch Kranke leisten genauso wertvolle Hilfe, aber die Ausbildung wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Dass Hunde einen positiven Einfluss auf die Seele eines Menschen haben, dürfte jedem Hundehalter bekannt sein. Einige Schulen setzen Hunde als Co-Pädagogen ein und in manchen Altenheimen sorgen Fellnasen für mehr Lebensfreude der Heimbewohner. Auch wer unter psychischen Krankheiten leidet, wie Angststörungen oder Depressionen, profitiert von einem Therapiebegleithund. Bei spiegel.de ist von einer 36-jährigen Frau zu lesen, die aufgrund von Ängsten kaum noch unter die Leute ging. Trotz verschiedener Therapiemethoden blieb die Angststörung erhalten. Dank ihrem Therapiebegleithund kann sie wieder durch den Ort gehen und schafft es mit seiner Hilfe, Panikattacken zu überwinden.

Wer sich intensiver mit diesem Thema beschäftigen möchte, findet auf der Webseite vom F.I.T.T. (Freiburger Institut für tiergestützte Therapie) einige Forschungsergebnisse und publizierte Fachartikel. Bei diesem Institut besteht auch die Möglichkeit, seinen Hund als Therapiebegleithund ausbilden zu lassen.

5 Kommentare

Kommentar verfassen